Mysterious Island

Geschrieben von:
Michael Boldhaus
Veröffentlicht am:
19. Januar 2008
Abgelegt unter:
CD

Score

(6/6)

Jetzt sind sie unter die selbständigen CD-Produzenten gegangen: John Morgan und William T. Stromberg, das ehemalige Marco-Polo/Naxos-Produzententeam, das seit 1994 bekannt ist für gute bis vorzügliche Neueinspielungen klassischer Filmmusiken. Zusammen mit Anna Bonn — Lebensgefährtin Strombergs — firmiert das nunmehrige Trio jetzt unter eigenem Label: „Tribute Film Classics“. Als Debüt erschienen im Dezember 2007 zwei in Moskau neu eingespielte CD-Alben mit den erstmalig vollständigen Scores Bernard Herrmanns: zu Mysterious Island • Die geheimnisvolle Insel (1961) sowie Fahrenheit 451 (1966).

Zu den Filmen:

2537Der Produzent Charles H. Schneer, Regisseur Cyril Endfield und Trickspezialist Ray Harryhausen setzten mit sparsamem Budget Die geheimnisvolle Insel in Szene. Aus Jules Vernes Abenteuerroman machten sie dabei eine unterhaltsame, zusätzlich mit fantastischen Elementen aufgepeppte Filmhandlung. Ein Fluchtversuch in den letzten Wochen des US-Bürgerkriegs in sturmdurchtoster Nacht mit Hilfe eines Fesselballons macht ein Grüppchen Nord- und Südstaatler gezwungenermaßen zu Gefährten. Sie werden auf ein unbekanntes Eiland verschlagen, auf dem es erstaunlich riesenhaftes Getier gibt. Neben lauernden Gefahren harren aber auch Geheimnisse ihrer Entdeckung, wie die Nautilus und Kapitän Nemo.

Solide Unterhaltung ist im Angebot, nicht mehr, in Form eines recht schwungvollen, zugleich charmant-naiv und farbenprächtig auf die Leinwand gebrachten Abenteuer-Märchens. Heutzutage verleiht die so offensichtliche Künstlichkeit den seinerzeit mit bemerkenswert geringem finanziellem Aufwand realisierten, damals sensationellen Harryhausen-Animationen eine beträchtliche Portion nostalgischen Charmes. Dies gerade, weil die auch unter dem Markenzeichen „Super-Dynamation“ firmierenden Resultate der Harryhausen-Trickkiste erkennen lassen, wie fantasievoll und raffiniert sie ausgetüftelt sind.

Regisseur François Truffaut hat sich in Fahrenheit 451 des gleichnamigen Romans von Ray Bradbury angenommen. Die Temperaturangabe des Titels entspricht dem Flammpunkt von Papier. Selbiger wird in Form der Bücherverbrennungen der jungen Vergangenheit (Bradburys Buch erschien 1953) zum allegorischen Symbol für das in Büchern gespeicherte und den Leser zum Denken und Reflektieren anregende Wissen. Die aus Massenkonsum und banaler Unterhaltung resultierenden Probleme der modernen Industriegesellschaft sind in eine düster-sarkastische Vision einer totalitären Gesellschaft in naher Zukunft gespiegelt. Hier ist die Feuerwehr weniger zum Löschen von Bränden da, sondern macht, paramilitärisch organisiert, sinnigerweise „heiße“ Jagd auf nicht gleichgeschaltete, unkonforme Individuen. Notfalls lässt sie diese auch zusammen mit ihren verbotenerweise gehorteten Büchern in Flammen aufgehen.

Im Unterschied zu John Wyndhams, im Sinne technischer Science-Fiction durchaus realistisch gehaltenen Roman „Die Triffids“ lebt die sehr stilisierte, symbolhaft überhöhte Story von „Fahrenheit 451“ in erster Linie von ihrer Sprache und der Charakterisierung der Figuren. Truffauts filmische Umsetzung von Bradburys kulturkritischer Zukunftsvision verfügt zweifellos über eine Reihe starker Szenen sowie ein besonders stimmungsvolles Finale. Dass der Film trotzdem nicht komplett überzeugt, ist in erster Linie eine Folge der wenig glücklichen Besetzung.

Die Einspielungen:

Zwei in ihrer Art sehr weit auseinander liegende Filme, entsprechend versehen mit zwei im Ausdruck ebenso deutlich und markant voneinander abgesetzten Filmkompositionen des Altmeisters Bernard Herrmann. Die Musik zu Mysterious Island ist in den unmittelbar hervorstechenden Teilen ein energiegeladenes Kraftpaket, bei welcher der Komponist die Muskeln des im Tutti sehr groß besetzen Klangkörpers gekonnt spielen lässt. Acht Hörner nach dem Vorbild der Opern von Wagners Ring-Zyklus stehen dieses Mal für die Hermann’schen Extravaganzen in Sachen Instrumentierung. Einen sowohl stimmigen wie stimmungsvollen Auftakt zur Filmhandlung bildet der furiose Main Title. Er suggeriert wuchtig eine stürmisch tosende Meeresstimmung, die in Wagners Vorspiel zu „Der fliegende Holländer“ ein unüberhörbares Vorbild besitzt.

Dabei steht das eröffnende Fanfaren-Motiv auch für das wohl größte Geheimnis der besagten Insel. In „The Nautilus“ (Track 37) wird es nämlich für Kapitän Nemos U-Boot (jedoch in völlig anderem klanglichen Gewand) ganz dezent zitiert. Es erklingt nun in einem fast spirituell anmutenden Arrangement von Streichern, Vibraphon und gestopften Trompeten. Damit zeigen sich zugleich die markanten Gegensätze dieses Herrmann-Scores, in dem urwüchsige Klangausbrüche nur die eine Seite der Medaille sind. Auf der anderen Seite gibt es häufig impressionistisch gefärbte Momente von äußerster Zartheit und Eleganz zu hören, wie die pastoral und zugleich träumerisch, schwebend gehaltene Insel-Musik in „Exploration“ (Track 17). Die Illustrationen für die zum Teil monströse Tierwelt des Eilands gehören zum Berühmten, auf das in der Filmmusikliteratur gern eingegangen wird: Von den pfiffig tonmalerisch umgesetzten (zu)schnappenden Scheren der Riesenkrabbe in „The Giant Crab“ (Track 18), der drolligen Adaption einer barocken Fuge des Bach-Schülers Johann Ludwig Krebs für den Riesenvogel in „The Bird“ (Track 29) bis zur auf den berühmten „Hummelflug“ Rimsky-Korsakoffs gemünzten musikalischen Schilderung einer Biene von entsprechend gigantischem Ausmaß in „The Giant Bee“ (Track 32). Benny Herrmann hat allerdings derartige Filmsituationen nie rein illustrativ auskomponiert. Anstelle einer „bloßen“ akustischen Verdoppelung des im Bild Gezeigten, gestaltete er vielmehr betont sensorisch, in dem er meist auf die markant suggestive Wirkung der tiefsten Bläser setzte. Und so gilt analog dem „Kampf mit dem Skelett“ in The Seventh Voyage of Sinbad: Man spürt und fühlt mehr als man „sieht“.

Zum vorstehend Genannten bildet die Filmmusik zu Fahrenheit 451 einen markanten klanglichen Kontrast. Anstatt des Wagner’schen Riesenorchesters offeriert sich dieses Mal ein Ensemble ohne Blech-, Holzbläser sowie großes Schlagwerk. Vielmehr agiert eine stark besetzte Streicher-Sektion, flankiert allein von Harfe, Glockenspiel und Xylophon. Der Tonfall dieser Musik ist sowohl romantisch und elegisch gehalten als auch von nervösen Klangfiguren beherrscht, in denen Nähe zu Psycho (1960) deutlich wird.

Von berückender Schönheit ist das Finale, in welchem die der totalitären Gesellschaft Entflohenen durch eine malerische winterliche Schneelandschaft spazieren und jeder für sich sein Lieblingsbuch rezitiert. Dem Hohelied auf die Literatur ist ein dem Barber’schen „Adagio für Streicher“ nachempfundener Satz unterlegt, in dem Arpeggien der Harfe als klangliches Symbol für die Schneeflocken fungieren.

Sowohl in Mysterious Island als auch in Fahrenheit 451 tritt neben impressionistischen Einflüssen ein weiteres, in Herrmanns Musik nahezu allgegenwärtiges und damit prägendes Stilmittel hervor: eine auf der Verwendung eher kurzer motivischer denn auf längerer thematischer Tonfolgen beruhende, quasi minimalistische Kompositionstechnik.

Darüber hinaus ist auf dem Fahrenheit-Album eine reizende Zugabe vertreten: der vollständige Score (knapp 20 Minuten) zur Episode Walking Distance aus Rod Serlings TV-Serie Twilight Zone. Morgan und Stromberg haben für die vorliegende Neueinspielung die kleine Originalbesetzung deutlich aufgestockt — wiederum im Sinne des Barber’schen Streicheradagios. Der ursprünglich nur einen Harfe ist eine zweite hinzugesellt und die Streichersektion ist auf volle Sinfonieorchesterstärke ergänzt worden. Trotz der so Fahrenheit 451 auffallend ähnlichen Orchesterbesetzung ist der Tonfall dieser Komposition insgesamt dennoch merklich anders akzentuiert: Melancholie und besonders Nostalgie prägen eine durchweg ruhige, besonders ausgeprägt thematisch orientierte, unmittelbar sehr ansprechende (TV-)Filmmusik.

Aber auch das Album zu Mysterious Island wartet noch mit einem zusätzlichen Track auf, dessen Identität nicht auf dem Cover, sondern erst im Begleitheft offenbart wird. Es handelt sich um den dank seiner ausgeprägten Rhythmik besonders markanten Main Title zu The King of the Khyber Rifles (1953): Ein kleiner, aber feiner Bonus.

Bei Mysterious Island und Fahrenheit 451 handelt es sich nicht generell um ganz einfache, unmittelbar zugängliche Hörkost. Allerdings, mit etwas Geduld offenbaren beide Filmkompositionen bald die überwältigende Faszination der in den vielfältigen, ungewöhnlichen Klängen liegenden aparten Reize der großen Herrmann-Scores. Die zum Einsatz kommenden musikalischen Mittel sind zumeist eher einfach, ihre Handhabung ist jedoch trotz minimalistischer Prägung infolge der virtuos ausgeführten Instrumentierung schlichtweg meisterlich. Der Hörer begegnet gerade bei Mysterious Island Klangkombinationen von erstaunlicher Modernität. Die Einspielung macht darüber hinaus das dieser Filmmusik in besonderem Maße innewohnende Klangraumpotenzial erstmalig voll erfahrbar. Sorgfältige Positionierung einzelner Instrumente und Gruppen verdeutlicht zusammen mit einer ausgefeilten Stereo-Aufnahmetechnik einen beeindruckenden Aspekt, der dem Betrachter des Films mit Mono-Lichttonspur (!) zwangsläufig verborgen bleiben muss.

Sicherlich wäre eine wertungsmäßig dezent differenzierte Betrachtung der Kompositionen Herrmanns für Harryhausens Fantasy-Spektakel denkbar, ausgehend von fünf Sternen, möglicherweise mit The 3 Worlds of Gulliver an der Spitze. Ich konnte mich dazu allerdings nicht durchringen, betrachte vielmehr sämtliche dieser äußerst experimentierfreudigen Arbeiten als qualitativ praktisch annähernd gleichwertig und damit zur absoluten Topklasse gehörend.

Beide auch spieltechnisch sehr überzeugenden Alben enthalten Musikmaterial, das in den Filmen nicht zu hören ist, wie das mitreißende, nur für großes Schlagwerk gesetzte Stück zum Angriff der Piraten (Track 41, „Attack“) in Mysterious Island. Infos dazu und weitere detaillierte Ausführungen zum Komponisten Herrmann, den Filmen, der Musik und der Restaurationsarbeit finden sich in den vorbildlichen Begleitheften. John Morgan berichtet z. B. von der Korrektur diverser falscher Noten in den Partituren und vermerkt stolz, dass wohl selbst Herrmann beträchtliche Mühe hätte, in den Neueinspielungen restliche Fehler aufzuspüren. Die mit Szenenfotos illustrierten Texte von Kevin Scott geben detaillierte Auskünfte zu jedem Musikstück und der damit verbundenen Filmszene. Und zum Regisseur François Truffaut findet sich Merkwürdiges: Offenbar war dieser von Herrmanns Instrumentierung irritiert. Er empfand den Einsatz von Xylophon und Glockenspiel als cartoonhaft, was eine Reihe von Eingriffen begründete. Auch die Musik zu Fahrenheit 451 ist jetzt erstmalig vollständig den Intentionen des Komponisten entsprechend zu hören.

2538Beide Partituren bestehen übrigens aus einer Vielzahl von Einzelstücken: Fahrenheit 451 aus 47 und Mysterious Island sogar aus 61! Trotz der Tendenz zum Musikpartikel von oftmals erheblich unter einer Minute Spieldauer gehen aber die einzelnen Stücke erstaunlich problemlos ineinander über. Überhaupt resultiert ein durchweg überzeugender und zugleich mitreißender musikalischer Gesamtfluss. Wobei außerdem bemerkenswert ist, dass dies bereits für die exakte filmchronologische Anordnung der Stücke gilt. Die Musik muss also zuvor nicht, wie bei kommerziellen Filmmusikalben durchaus üblich, zuerst umgestellt und/oder teilweise neu montiert werden.

Mysterious Island bildet zugleich den Abschluss der Reihe mit Neueinspielungen von Herrmanns besonders eigenwillig und experimentell gehaltenen Kompositionen für die Harryhausen-Schneer-Fantasyproduktionen — siehe auch The 7th Voyage of Sinbad (1957), The 3 Worlds of Gulliver (1959) sowie Jason and the Argonauts (1963). Herrmanns Interesse an derartigen Klangexperimenten war nach „Jason“ offenbar erschöpft. Für das nächste Harryhausen-Spektakel, First Men in the Moon (1964), stand er nicht mehr zur Verfügung. Seinen Part übernahm übrigens Laurie Johnson (Captain Kronos: Vampire Hunter), der in seiner Musik die Herrmann-Stilismen aufgriff.

Insgesamt finde ich bei beiden Tribute-Film-Classics-Alben nichts Entscheidendes zu bemängeln. Natürlich gibt es eine Reihe (nicht nur) interpretatorischer Akzente und Eigenarten, an die sich manch einer, der diverse Suitenkompilationen oder auch die Originale im Ohr hat, anfänglich etwas gewöhnen muss. Sämtliche zum Vergleich herangezogene Aufnahmen warten aber eben auch mit einem mehr oder weniger deutlich unterschiedlichen Klangbild auf. Das ist etwas, was wiederum das „Wohlgefühl“ des Hörers eindeutig mit beeinflusst — oftmals stärker, als manchem bewusst ist. Das allerdings ist jedoch „das Problem“ jeder noch so ambitioniert produzierten Nachspielung — siehe dazu auch Korngolds The Sea Hawk unter Rumon Gamba. Dass sich daran fast regelmäßig mitunter heftig geführte puristische Meinungsstreits entzünden, kann man auch in diversen Forendebatten erkennen.

William Stromberg ist z. B. im Main Title von Mysterious Island (wenn auch nur) einen Tick langsamer als der Komponist in seiner Original-Filmeinspielung. Aber das schadet keineswegs. Im Gegenteil: Ich empfinde das straffe Tempo beim Herrmann-Dirigat abseits des Films — also als Höralbum! — sogar etwas weniger vorteilhaft, vielmehr als um den entsprechenden „Tick“ zu schnell! In seiner in den 1970ern für Decca (London) eingespielten Suite geht Herrmann generell merklich langsamer an die Sache heran. Zumindest der Main Title funktioniert aber auch hier noch gut, die anschließende Ballon-Sequenz hingegen wirkt im Vergleich zur filmnah interpretierten Stromberg-Version schon arg ge- und zerdehnt.

Bei Fahrenheit 451 bieten sich neben dem als Bootleg erhältlichen Original besonders weitgehende Vergleichsmöglichkeiten mit den Suitenversionen von McNeely (Varèse), Herrmann (Decca), Bernstein (Milan), Salonen (Sony) und Bateman (Silva) — siehe dazu „Herrmann-CD-Sampler“.

Auch die neuen Einspielungen aus Moskau sind im bereits von der Naxos-Sea-Hawk-Produktion geläufigen, vorzüglich opulenten und zugleich transparenten Klang eingefangen. Dabei handelt es sich um eine perfekte (Ab-)Mischung aus Konzertsaalsound und mit Hilfe von „Close-Miking“ (dezent!) hervorgehobener einzelner Instrumente. Ich hätte mir zwar in der faszinierenden kanonischen Fanfare für die (im Film zum ersten Mal ins Bild kommende) geheimnisvolle Insel beim Echoeffekt durch gestopfte Trompeten abmischungstechnisch mehr Distanz und damit größere akustische Raumtiefe gewünscht. Das ist in meinen Augen (wohl besser Ohren) allerdings eine Marginalie, nicht etwa dramatisch.

Fazit: Alles in allem ist dem Trio Morgan-Stromberg-Bonn mit seinem Premieren-Alben-Duo auf ihrem Label, „Tribute Film Classics“, nicht nur ein wohl kaum überhörbarer Paukenschlag gelungen. Beide Alben zählen nämlich eindeutig zum Allerbesten, was bislang an Neueinspielungen klassischer Filmmusik überhaupt auf den Markt gekommen ist. Diese Schlussfolgerung kann man auch jedem aufgeschlossenen, aber (noch?) weniger Herrmann-erfahrenen Filmmusikhörer nur unbedingt ans Herz legen. Schließlich handelt es sich hier um den Startpunkt eines äußerst vielversprechenden Projekts, das unübersehbar von Überzeugungstätern kompetent in Angriff genommen worden ist. Von Seiten der Sammler-Klientel ist zum Gelingen möglichst weitgehende Unterstützung durch Umsatz nicht nur dringend vonnöten, sondern zweifellos auch verdient. Das alles macht Mysterious Island und Fahrenheit 451 für jeden Kenner und Liebhaber klassischer Filmmusik praktisch zum Pflichtkauf, oder?

[center]Hier finden Sie einen Überblick über alle bei Cinemusic.de besprochenen CDs des Labels Tribute Film Classics.[/center]

Dieser Artikel ist Teil unseres Spezialprogramms zum Jahresausklang 2007.

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Komponist*in:
Herrmann, Bernard

Erschienen:
2007
Gesamtspielzeit:
71:59 Minuten
Sampler:
Tribute Film Classics
Kennung:
TFC-1001
Zusatzinformationen:
Moscow SO, W. Stromberg

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