Special

Veröffentlicht am 29.09.2000 | von Michael Boldhaus

Karl-May-Special

Am 19. September 2000 ging Kinowelts DVD-Edition der vier Karl-May-Filme des Regisseurs Harald Reinl an den Verkaufs-Start. Reinls Filme markieren nicht allein den Beginn, sondern auch das Beste einer deutschen Kinolegende der sechziger Jahre. Der Erfolg der deutschen Karl-May-Filme gab dem Italo- und überhaupt dem Eurowestern starken Auftrieb. Während die Karl-May-Filme eher altmodisch Farbenglut und Macharten des alten Hollywood-Kinos für ihre Zwecke nutzten, sind die Italowestern in ihrer Bildsprache zum Teil zwar ebenfalls traditionsgebunden, aber farblich nahezu schmucklos und in ihren Geschichten von einer bissig-sarkastischen Grundtendenz sowie von schwarzem Humor geprägt — siehe dazu das Italo-Western-Special. Ihre Welten sind ebenfalls nicht wahrheitsgetreu, aber wirken heute deutlich moderner als die der Karl-May-Western-Filme. Ironischerweise handelt es sich bei dem Film, aus dem die Büffelszenen in Winnetou I und Winnetou III eingeschnitten worden sind — The Last Hunt • Die letzte Jagd (1955) — um einen Western, der ein sehr desillusioniertes, nicht mehr romantisiertes, sondern herb-brutales Bild des Wilden Westens und seiner Helden präsentiert.

Vieles in den Winnetou-Filmen erscheint, nicht erst seit heute, eher lach- denn westernhaft. Die speziell im Schatz im Silbersee größtenteils unkontrolliert und grotesk wirkende Handhabung der außerdem wenig zeittypisch wirkenden Schusswaffen mit dem markantem „Piff-Paff“ ist schon ziemlich starker Tobak. Dies und manches mehr besitzt heutzutage geradezu Saalbrüller-Qualitäten. Streng genommen wird in sämtlichen Filmen das gleiche Thema nur leicht variiert präsentiert: Eine Bande weißer Unholde stört den Frieden zwischen Weiß und Rot, worauf Old Shatterhand und Winnetou auf den Plan treten und die Leinwand am Ende in moralisch einwandfreiem Zustand hinterlassen. Die eklatanten historischen Ungenauigkeiten in den Stories, die (Holzfäller-)hemdsärmlig stilisierte Ausstattung und Atmosphäre, die extreme Schwarz-Weiß-Malerei der Charaktere und nicht zuletzt die Simplizität der Dramaturgie verwehren den Filmen den Zutritt zu den höheren Rängen der Filmkunst. Trotzdem sind sie bei allen Mängeln unterhaltsam und wirken in ihrer rückwärts gewandten „moralisch sauberen“ Tendenz sicher auch nostalgisch.

Der Erfolg der Karl-May-Filmwelle in den 60er Jahren war sicher ein Zeitphänomen, vergleichbar mit dem Erfolg der Sissi-Filmtrilogie in der zweiten Hälfte der 50er, aber auch der Scream-Trilogie der späten 90er. Zwar geht hier einiges auf das Konto des typisch deutschen Karl-May-Abenteuer-Mythos, aber wohl nicht ausschließlich: In einer Zeit des noch blühenden Wirtschaftswunders, einer Industrie unter Volldampf mit vollen Auftragsbüchern, niedriger Arbeitslosigkeit sowie allgemein wachsendem Wohlstand dürften diese deutschen Western-Märchen auch Balsam für die deutsche Seele der Prä-68er-Ära gewesen sein. Die Zerstörungen des verlorenen Krieges beseitigend, seine Ursachen und Wirkungen in der Biederkeit der späten Adenauer-Ära hingegen eher verdrängend, begann man unter Bundeskanzler Ludwig Erhardt „wieder Wer zu sein“. Dazu kam, dass Farbfilme und Filme in Breitwandverfahren wie CinemaScope noch eine relative Besonderheit waren — das noch in den Kinderschuhen steckende deutsche Fernsehen blieb ja noch bis 1967 zur Farblosigkeit verdammt. In jenen Jahren begann auch die Lust der Deutschen an Urlaubs-Reisen in ferne Länder zu wachsen. Dass Jugoslawien — Drehort der Karl-May-Filme — ein besonders beliebtes Urlaubsziel wurde, kam sicher nicht von ungefähr.

Sieht man sich die Filme heute nacheinander an, so bemerkt man deutlich, dass den Produktionen ab Winnetou I mehr Geld zur Verfügung stand. Vielfältiger ausgestattete Schauplätze und größer angelegte Action-Szenen zeichnen die Winnetou-Trilogie aus. Dem Quartett gemeinsam sind hingegen die schon immer zu Recht gerühmten, zum Großteil traumhaft schönen jugoslawischen Landschaftspanoramen: z. B. wurden die überaus schön gestalteten Szenen am „Silbersee“ vor der malerischen Kulisse der Plitvičer Seen gedreht und gehören zum Besten, das dieser Film zu bieten hat.


DVD

Veröffentlicht am 29.09.2000 | von Michael Boldhaus

Der Schatz im Silbersee

Der Schatz im Silbersee Michael Boldhaus
Film
Bild
Ton
Extras

Die vier Winnetou-Filme von Harald Reinl auf DVD

Dass die auf Eastmancolor-Material aufgenommenen Karl-May-Filme im wahrsten Wortsinn prallbuntes Kino sind — so habe ich sie vom Kino her in Erinnerung — beweist die nun vorliegende DVD-Edition besonders überzeugend. Im kurzen Horst-Wendlant-Porträt (DVD: Schatz im Silbersee) — des Produzenten der vier Filme — und im rund 25-minütigen Ralf-Wolter-Interview (DVD: Winnetou III) kann man anhand der kurzen Filmausschnitte gut erkennen, in welch bescheidener Qualität (mit mangelhaften Farben und deutlich vergrieselt) die Filme bis heute im Fernsehen und auf Video präsentiert worden sind. Dank sorgfältiger Restaurationsbemühungen leuchten die Farben wieder prächtig und überhaupt ist das sehr detaillierte, kontrastreiche, tiefenscharfe und dabei rauscharme Bild eine Augenweide. In derart guter Bildqualität hat man die Filme seit den 60er Jahren wohl weder im Kino noch auf Video erleben können. Dass die vorliegende Edition die Filme erstmals im annähernd korrekten Seitenverhältnis (etwa 1 : 2,25 statt 1 : 2,35) präsentiert, ist ein weiterer Pluspunkt. Die sämtlichen DVDs in den Extras beigegebenen Beispiele für Film vor und nach der Restauration belegen eindrucksvoll das Geleistete. Von den in Teilen gravierenden Mängeln des Ausgangsmaterials sind nur noch vereinzelt geringfügige Spuren zurückgeblieben. Es wurden Farbkorrekturen vorgenommen, aber auch Bildschäden mit Hilfe von Grafikrechnern ausgeglichen, Tonmängel repariert und in den Filmen seinerzeit vorgenommene Kürzungen wieder rückgängig gemacht. Auch wenn die Farbsättigung insgesamt doch etwas übertrieben wirkt, darf man hier attestieren, dass man hierzulande in Sachen Filmrestauration gegenüber den führenden USA deutlich aufgeholt hat.

Außer den beiden genannten Dokumentationen enthält jede DVD Informationen zu einem der Hauptdarsteller (Lex Barker, Pierre Brice, Ralf Wolter und Chris Howland). Bei Winnetou II gibt es noch ein kurzes stummes Privatvideo zu den Dreharbeiten. Gewünscht hätte ich mir weitere Informationen z. B. zu Regisseur Harald Reinl.

In den 60er Jahren erforderten stereophone Kinopräsentationen noch die aufwendige und sehr teure Magnetton-Technik. Die Karl-May-Filme wurden daher nur mit ordentlichem Mono-Lichtton ausgestattet. Bei der vorliegenden DVD-Edition gibt es am Ton nichts auszusetzen. Der Sound präsentiert sich sauber, rauscharm und ist sogar verhältnismäßig dynamisch. Der Zuschauer hat die Wahl zwischen einem dem Original-Kino-Erlebnis nahe kommenden sauberen Mono-Mix und einer erfreulich behutsam erstellten Dolby-Stereo-Version, die zeitgemäßer wirkt. Das Aufblasen des Tones ist weitgehend gelungen, und gegenüber dem zwangsläufig etwas flachen Mono-Mix resultiert ein deutlich volleres Pseudo-Stereo-Klangbild mit einigen nett platzierten Effekten. Besonders überzeugt hat mich der Surround-Sound bei der Winnetou-Trilogie.

Das internationale Darstellerteam erforderte Drehbücher in verschiedenen Sprachen, was bedeutete, dass im Nachhinein im Studio synchronisiert werden musste. Jede DVD enthält in den Extras eine Liste der jeweiligen Synchronsprecher, wobei zu Winnetou I versehentlich die dem Schatz im Silbersee zugehörigen Infos dupliziert worden sind.

Jedem Film sind der Original-Trailer und ein Wiederaufführungs-Trailer beigegeben, die sich aber, abgesehen von Winnetou III, nur marginal voneinander unterscheiden. Die Trailer sind überraschenderweise von fast gleicher Qualität wie die Filme — vermutlich ist hier ebenfalls restauriert worden.

Titel: Der Schatz im Silbersee
Erschienen: 2000

Zusatzinformationen: BRD 1962

Medium: DVD
Verleih: Kinowelt
Kennung: DVD 500008

Regisseur(e):

Schlagworte:


DVD

Veröffentlicht am 29.09.2000 | von Michael Boldhaus

Winnetou I

Winnetou I Michael Boldhaus
Film
Bild
Ton
Extras

Titel: Winnetou I
Erschienen: 2000

Zusatzinformationen: BRD 1963

Medium: DVD
Verleih: Kinowelt
Kennung: DVD 500005

Regisseur(e):

Schlagworte:


DVD

Veröffentlicht am 29.09.2000 | von Michael Boldhaus

Winnetou II

Winnetou II Michael Boldhaus
Film
Bild
Ton
Extras

Titel: Winnetou II
Erschienen: 2000

Zusatzinformationen: BRD 1964

Medium: DVD
Verleih: Kinowelt
Kennung: DVD 500006

Regisseur(e):

Schlagworte:


DVD

Veröffentlicht am 29.09.2000 | von Michael Boldhaus

Winnetou III

Winnetou III Michael Boldhaus
Film
Bild
Ton
Extras

Titel: Winnetou III
Erschienen: 2000

Zusatzinformationen: BRD 1965

Medium: DVD
Verleih: Kinowelt
Kennung: DVD 500007

Regisseur(e):

Schlagworte:


Sampler

Veröffentlicht am 29.09.2000 | von Michael Boldhaus

Winnetou-Melodien

Winnetou-Melodien Michael Boldhaus
Bewertung

Die Filmmusiken

Martin Böttchers Musiken zu den meisten Karl-May-Filmen dürften ähnlichen Kultstatus besitzen wie die Filme. Dies bedeutet auch hier nicht, dass es sich um edelste filmmusikalische Kunst handelt. Die Musikuntermalung ist insgesamt eher einfach, die netten Themen werden kaum variiert und oft wiederholt. Keiner der Filme dürfte über mehr als maximal 15 Minuten einigermaßen interessantes und abwechslungsreiches Material verfügen. Der Martin-Böttcher-Sound ist, besonders in den Streicherlagen, dem eines John Barry nicht unähnlich und enthält ebenso dezente Popmusik-Elemente — ohne allerdings den Pfiff oder die Raffinesse z. B. der Barryschen James-Bond-Musiken zu erreichen. Trotz aller Schlichtheit, die Melodien für die Hauptcharaktere und einige der Action-Themen, wie die „Tramp-Melodie“, sind auch heute noch sehr unterhaltsam und angenehm anhörbar. Die Stärke Böttchers liegt hier gerade im zum Teil durchaus ansprechenden melodischen Einfall — obwohl die Themen und ihre einfach gestrickte orchestrale Umsetzung beim eingehenderen Hören insgesamt eher gleichförmig als vielfältig genannt werden können.

Am 21. November 2000 erscheint das DVD-Quartett in Form eines speziellen Weihnachts-Geschenkpakets in limitierter Auflage. Teil dieses Pakets wird die CD „Winnetou-Melodien“ sein. Grundsätzlich ist es sicher eine gute Idee, mit den Filmen eine gut zusammengestellte Themen-Kompilation der Böttcher-Musiken zu vermarkten. Hier hat mich die ausgewählte CD allerdings wenig überzeugt. Diese enthält nämlich Einspielungen, die Martin Böttcher in den 80er Jahren mit dem Münchner Rundfunkorchester gemacht hat. Im Gegensatz zu den — anfänglich noch in Mono eingespielten — Originalen der 60er Jahre, sind hier die Popelemente der Musik stärker betont, was den Stücken m. E. nicht gerade gut tut. Die beiden Polydor-CDs „Original-Karl-May-Filmmelodien“ funktionieren hier einfach deutlich besser. Die beiden preiswerten Titel sind, obwohl schon lange im Programm, problemlos erhältlich. Sie präsentieren dem Hörer das musikalisch Wichtigste aus den vier Harald-Reinl-Filmen und darüber hinaus auch noch einige weitere ansprechende Themen. Erfreulicherweise ist in der Zusammenstellung auch das sehr nette glitzernde Musikstück enthalten, das erklingt, wenn die Banditen durch die Höhlen zum Silbersee hinabsteigen.

Titel: Winnetou-Melodien
Erschienen: 1999

Laufzeit: 46:30 Minuten

Medium: Sampler
Label: Warner
Kennung: 3984-29027

Komponist(en):

Schlagworte:




Lesen

Veröffentlicht am 29.09.2000 | von Michael Boldhaus

Das „Karl-May-Filmbuch“

Michael Petzels 1998 erschienenes „Karl-May-Filmbuch: Stories und Bilder aus der deutschen Traumfabrik“ ist eine Informations-Fundgrube, nicht nur für eingefleischte Karl-May-Film-Fans, sondern für jeden, der sich über dieses Zeitphänomen eingehender informieren möchte. Für das — wie ein Band der gesammelten Karl-May-Werke gestaltete — Buch hat der Autor umfangreiche Recherchen durchgeführt. Neben dem Bestand des Karl-May-Archives standen interne Unterlagen der jeweiligen Filmproduktion zur Verfügung und die im Anhang erstellten Stabangaben und die Besetzungslisten sind entsprechend sorgfältig überprüft worden. So gelang dem Autor eine umfassende Dokumentation zum Thema, deren Grad an Zuverlässigkeit den oft nur relativen Wahrheitsgehalt der dem Interessierten bislang ausschließlich zur Verfügung stehenden Programmhefte und Zeitschriftenpublikationen zweifellos erheblich übersteigt. Nicht allein die Winnetou-Filme der 60er, sondern jeder bis heute in Deutschland produzierte Film zum Thema Karl May für Kino und Fernsehen wird erfasst und auch seine Produktionsumstände und Hintergründe werden in der Regel eingehend beschrieben. Daneben bietet es auch Informationen zu Projekten, die nicht realisiert worden sind. Ergänzt wird dies durch umfangreiches, seltenes Bildmaterial, wobei die sorgfältig in erstklassigen Farben reproduzierten Farbbilder des Mittelteils ein besonderer Leckerbissen sind. Dass die herrlichen Bilder in ihrer Buntheit nicht übertreiben, davon kann sich der Leser anhand der vorliegenden DVD-Edition unschwer überzeugen.

Obwohl ich als Kind von den Karl-May-Filmen durchaus nicht unbeeindruckt war, zum Fan der Filme bin ich nie geworden. Das Lesen des liebevoll gestalteten und durch eingearbeitete Anekdoten besonders flüssig geschriebenen Karl-May-Filmbuches hat mir trotzdem großen Spaß gemacht. Porträts der wichtigsten Stars der Karl-May-Filmwelle, aber auch die Rezeption der Filme im Ausland machen den Band zu einem vielseitigen und wertvollen Kompendium. Michael Petzel macht auch interessante Zusammenhänge deutlich, die bislang wenig bekannt gewesen sind. Ich denke, es ist nicht zu hoch gegriffen, hier von einem Standardwerk zu sprechen, das man nicht ausschließlich Winnetou-Film-Fans nachdrücklich empfehlen kann.

Auch wenn die Karl-May-Filme sich gegenüber den Vorlagen große Freiheiten herausnehmen, haben sie, in zum Teil sogar gelungener Form, mitgeholfen, ein moderneres Bild der klassischen Karl-May-Filmhelden und damit des Karl-May-Mythos zu etablieren. Die auch von Produzent Atze Brauner realisierten Nachfolge-Filme der Reihe — z. B. Old Shatterhand — erlagen zunehmend der Versuchung, die Mängel der immer schwächer werdenden Drehbücher mit pyrotechnischen Effekten zu kaschieren und auch Karl-May-untypische Action und Gewaltelemente einzubauen. Harald Reinls vier Filme bewahren noch am stärksten den zeitlosen Geist ihrer Vorlagen — den der Völkerverständigung und eines friedlichen multikulturellen Zusammenlebens.

Fazit: Kinowelt präsentiert die vier Karl-May-Filme des Regisseurs Harald Reinl (Produzent: Horst Wendlandt) sorgfältig restauriert in Bild und Ton. Trotz der zweifellos vorhandenen dramaturgischen und sonstigen Mängel dieser deutschen Western-Märchen war ich beim Anschauen der Filme von ihrem naiven Charme doch angetan, was zum Teil wohl auch auf die edle Video-Präsentation zurückzuführen ist. Es darf also geschmunzelt und durchaus auch mal herzhaft gelacht werden, ernst nehmen sollte man hier besser nichts. Sicher handelt es sich — vergleichbar der Sissi-Filmtrilogie — keinesfalls um hochrangiges Kino, aber was soll’s, einen ordentlichen Unterhaltungswert sollte man den Filmen deswegen nicht leichtfertig absprechen. Die amerikanischen Western-Produktionen haben natürlich generell einen gewissen Heimvorteil in Sachen Authentizität. Abgesehen von den anerkannten Klassikern dieses Genres, die im übrigen auch nicht mängelfrei sind, sind viele der kleineren US-Western aber in Teilen von vergleichbarer Naivität wie ihre Karl-May-Pendants und schrecken vor Geschichtsklitterung ebenfalls nicht zurück. Speziell die von Harald Reinl inszenierten Karl-May-Filme dürften für viele sicher besondere nostalgische Qualitäten haben. Schon das Constantin-Logo mit der zugehörigen Fanfare gehört zu den Dingen, die auch ich als unauslöschliche frühe Kinoerfahrung verbucht habe. Nun, wer die Filme gerne in seine Video-Kollektion integrieren möchte, dem seien die insgesamt liebevoll produzierten neuen Kinowelt-DVDs wärmstens empfohlen.

Eine optimale Ergänzung des Film-Quartetts, aber auch für jeden zu empfehlen, der sich eingehender mit dem Thema Karl May im Film beschäftigen möchte, ist Michael Petzels „Karl-May-Filmbuch: Stories und Bilder aus der deutschen Traumfabrik“. Die sorgfältig editierte Publikation dürfte auch eingefleischten Fans noch wertvolle Hinweise geben und bislang unbekannte Zusammenhänge aufzeigen. Darüber hinaus ist das flüssig geschriebene und dazu spannend lesbare Buch auch ein wertvolles Nachschlagewerk, das alle bislang zur Verfügung stehenden Quellen an Zuverlässigkeit weit übertrifft.

Titel: Das „Karl-May-Filmbuch“
Erschienen: 1998

Zusatzinformationen: € 29,90 (D)
Laufzeit: 544 Seiten

Medium: Buch
Verlag: Karl-May-Verlag Bamberg
Kennung: 3-7802-0153-4

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