Special

Veröffentlicht am 29.11.2008 | von Marko Ikonić

Jahresausklang 2008

Zuletzt aktualisiert am 6.1.2009.

 

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Samstag, 29.11.2008

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und im Sinne guter Tradition wird auch dieses Mal zur Einstimmung auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit eine Handvoll stimmungsmäßig dazu passender CDs vorgestellt: Ein international bunter Weihnachts-Mix aus den Archiven der Deutschen Grammophon ist dabei ebenso im Angebot wie zwei Alben mit neuen und teils wenig bekannten festlichen Chorbearbeitungen aus England (zu John Rutters aktueller CD „A Christmas Festival“ gibt es das erste Gewinnspiel des diesjährigen Jahresausklangs-Programms). Als Vierte im Bunde — und heimliches Highlight — ist auch eine Naxos-CD mit Witold Lutosławskis „20 polnischen Weihnachtsliedern“ vertreten.

 

Sonntag, 30.11.2008 — 1. Advent

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Sonntag, 30.11.2008 — 1. Advent

Ein ohrwurmverdächtiger Filmsong, der die Hitparaden stürmte und die (Filmmusik-)Welt veränderte — mehr jedoch nicht? Die jüngst veröffentlichte SAE-CD zum Western-Klassiker High Noon erlaubt es erstmals, Dimitri Tiomkins gesamte Filmmusik abseits der Filmbilder kennen zu lernen. Dass diese auch über den Titelsong hinaus erfreulich ansprechend gearbeitet ist, weiß Michael Boldhaus in seinem heutigen Artikel zu berichten.

 

Samstag, 6.12.2008

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Samstag, 6.12.2008

Eines jener Handvoll Disney-Meisterwerke, die diese im Disney-Marketing-Alltag inflationär gebrauchte Bezeichnung wirklich verdienen, ist unlängst als Platinum-Edition auf 2 Blu-ray-Discs/2 DVDs erschienen: Sleeping Beauty • Dornröschen. Warum auch für Besitzer der feinen 2002er DVD-Edition ein Update erwägenswert ist, erfahren Sie in der aktuellen Rezension von Michael Boldhaus.

 

 

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Sonntag, 7.12.2008 — 2. Advent

In unserer Kleinen Klassikwanderung Nr. 43 präsentiert Michael Boldhaus vier prall gefüllte [url=rezension.htm?rid=5189]CD-Boxen des Labels Warner Classics[/url]. Neben Werken zweier anerkannter Klassiker des 20. Jahrhunderts in mustergültigen Interpretationen und einem Querschnitt durch die Arbeit eines der großen russischen Dirigenten gilt es dabei auch das umfangreiche sinfonische Schaffen eines hierzulande kaum bekannten russischen Meisters zu entdecken: jenes von Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski (1881-1950).

 

 

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Samstag, 13.12.2008

Die unter dem Titel „Eine Frau in Berlin“ erstmals 1959 publizierten und 2003 wiederveröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen (20. April bis 22. Juni 1945) einer anonym bleibenden Journalistin beleuchten ein besonders dunkles Kapitel der russischen Besatzungsgeschichte: die massenhafte Vergewaltigung deutscher Frauen durch russische Soldaten. Seit 23. Oktober ist in den deutschen Lichtspielhäusern Max Färberböcks (Aimée und Jaguar) Verfilmung des eindringlichen Buches zu sehen — Anlass für einen Kommentar zu Buch und Film von Michael Boldhaus.

 

 

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Sonntag, 14.12.2008 — 3. Advent

Warum ist filmischen Bösewichtern so verflucht schwer der Garaus zu machen? Wieso ragen aus Einkaufstüten immer Baguettes? Und hat man tatsächlich aus jedem Fenster in Paris den Eiffelturm im Blick? Diese und viele weitere Filmklischees behandelt Christian Georg Salis in seinem unterhaltsamen Büchlein „Das Böse steht noch einmal auf“ aus dem Schüren Verlag (Rezension: Michael Boldhaus).

 

 

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Samstag, 20.12.2008

Nach Münchhausen, Die goldene StadtGroße Freiheit Nr. 7 und Die Fledermaus hält nun ein weiterer Vertreter der Gattung „deutscher Farbfilm in Agfacolor“ Einzug in unser Rezensions-Archiv. Georg Jacobys Frauen sind doch bessere Diplomaten (1941) mit Marika Rökk und Willy Fritsch — der erste abendfüllende Agfacolor-Spielfilm überhaupt — liegt seit 2006 in einer sorgfältig restaurierten Fassung auf DVD vor. Details finden Sie im reich bebilderten Artikel von Michael Boldhaus. Für unsere akkreditierten Benutzer steht zudem ein Gewinnspiel (1 DVD) bereit.

 

 

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Sonntag, 21.12.2008 — 4. Advent

Brides of Dracula • Dracula und seine Bräute (1960) markiert den Startpunkt einer auch optisch markant gestalteten DVD-Reihe, gewidmet dem berühmten britischen „House of Horror“: die „Koch Media Hammer Edition“. Wer mehr über die Hammer-Vampirfilme und ihre über Jahrzehnte hinweg genreprägende Stilistik erfahren möchte, der verbeiße sich in Michael Boldhaus’ heutige DVD-Besprechung.

 

Mittwoch, 24.12.2008 — Heiligabend

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Mittwoch, 24.12.2008 — Heiligabend

Jerry Goldsmiths Arbeiten für den Filmemacher Franklin J. Schaffner sind in der Regel besondere Perlen in einem an Glanzleistungen nicht armen Oeuvre. Die in einem raffinierten klanglichen Vexierspiel Stilismen von Strauss und Wagner spiegelnde Musik zum etwas kuriosen Thriller The Boys from Brazil (1978) feierte im September ihre Rückkehr auf den (limitierten) Tonträgermarkt. Die — dank großzügiger 5000-Stück-Auflage immer noch erhältliche — Top-Edition des Intrada-Labels auf 2 CDs ist Gegenstand einer weiteren CD-Rezension von Redaktionsleiter Michael Boldhaus.

 

 

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Donnerstag, 25.12.2008 — 1. Weihnachtsfeiertag

„Der Roman ’Radetzkymarsch’ erschien 1932 und gilt als das Hauptwerk des österreichischen Journalisten und Schriftstellers (Moses) Joseph Roth. Am Schicksal der Familie Trotta, erzählt über drei Generationen, werden Agonie und Niedergang der k. u. k. Monarchie atmosphärisch eindrucksvoll illustriert.“

Interesse geweckt? Den Rest des heute publizierten Textes von Michael Boldhaus, in dem er sich eingehend mit beiden höchst empfehlenswerten, auf DVD greifbaren Verfilmungen des großen Roth-Romans beschäftigt (Kehlmann 1965, Corti 1994), finden Sie hier.

 

 

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Freitag, 26.12.2008 — 2. Weihnachtsfeiertag

Spät, aber doch! Im Rahmen einer Reihe von gründlich reflektierten, „gut abgehangenen“ — oder um der ungeschminkten Wahrheit die Ehre zu geben: einfach hoffnungslos verspäteten — Konzertberichten widmet sich Marko Ikonic heute einem vergnüglichen filmmusikalischen Abend in Graz, bei dem im Juli das Orchester recreation unter Wolfgang Hattinger populäre Scores aus sieben Jahrzehnten präsentierte.

 

 

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Sonntag, 28.12.2008

Koch Medias DVD-Kollektion klassischer Kinowestern (Classic Western Collection) fördert aus dem Universal-Archiv neben ordentlicher Konfektionsware auch immer wieder kleinere und mittlere Perlen zutage. In diese Kategorie gehören der von Raoul Walsh stammende Saskatchewan (1954) sowie der von John Sturges inszenierte Backlash • Das Geheimnis der fünf Gräber (1956). Wer nach der Lektüre von Michael Boldhaus’ Besprechung auf den Geschmack gekommen ist, kann beim dazugehörigen Gewinnspiel (1 x Saskatchewan, 1 x Backlash) sein Glück versuchen.

 

 

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31.12.2008/1.1.2009 — Silvester/Neujahr

Anlässlich der 50. Wiederkehr des Todestages von Erich Wolfgang Korngold im November 2007 brachte das FSM-Label vor etwas mehr als einem Jahr ein Doppel-CD-Album mit den Original-Tracks zu Kings Row (1942) und The Sea Wolf (1941) auf den Markt. Dass dabei editorisch alles zum Besten steht, muss bei dieser Provenienz kaum noch gesondert erwähnt werden. Wie die alten Schätzchen, die mit zu den ältesten bisher von Film Score Monthly zu Tage geförderten zählen, klanglich abschneiden, entnehmen Sie dem Artikel zu Film(en) und Filmmusik(en) von Michael Boldhaus.

 

 

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Dienstag, 6.1.2009 — Heilige Drei Könige

Das jüngst abgeschlossene Jahr 2008 war (unter anderem) auch ein Jubiläumsjahr für den Dirigenten Herbert von Karajan. Von Karajan zu lesen, er sei einer der berühmtesten Dirigenten gewesen, erscheint fast schon abgedroschen. Allerdings ist der Wahrheitsgehalt dieser Aussage besonders hoch — hat doch gerade Karajan es wie keiner vor ihm verstanden, sich und seine Kunst multimedial ins Rampenlicht zu setzen und damit auch die Rezeption von klassischer Musik mit zu prägen. Das überaus umfangreiche Lebenswerk des 1989 verstorbenen Orchesterleiters schlägt sich in einer kaum noch überblickbaren Vielzahl an Bild- und Tonaufnahmen nieder, und auch über die musikalischen Verdienste hinaus, als Mensch, fasziniert die charismatische Persönlichkeit Biografen wie Dokumentarfilmer seit Jahrzehnten. In seiner Kleinen Klassikwanderung zum 100. Geburtstag des Maestros — die in Wirklichkeit an Größe alle bisherigen in den Schatten stellt — deckt Michael Boldhaus insgesamt 35 Titel, bestehend aus sage und schreibe 114 Einzelmedien, ab: Wichtige Ton- und Bilddokumente aus den Archiven der beiden Karajan’schen „Hauptlabels“ Deutsche Grammophon und EMI sowie der Decca werden dabei ebenso vorgestellt wie Bücher und dokumentarische DVDs. Wer sich einen ersten Weg durch das Dickicht an Publikationen von und über Herbert von Karajan bahnen möchte, liegt hier also goldrichtig.

 

[center]Schmökern Sie nach Lust und Laune auch in den Jahresausklangs-Programmen der vergangenen Jahre sowie in weiteren ausgewählten Artikeln mit saisonalem Bezug.

 

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