Special

Veröffentlicht am 12.02.2001 | von Michael Boldhaus

US-Bürgerkriegs-Special


CD

Veröffentlicht am 14.02.2001 | von Michael Boldhaus

Ride with the Devil

Ride with the Devil Michael Boldhaus
Bewertung

US-Bürgerkriegs-Special

Für die Nord-Amerikaner war der Sezessions- oder Bürgerkrieg (1861-65) nicht nur eine äußerst bittere, sondern überhaupt die bislang blutigste Erfahrung ihrer gesamten Geschichte. Keine kriegerische Auseinandersetzung, in welche die Vereinigten Staaten verwickelt waren, forderte derart hohe Verluste an Menschenleben – eine Tatsache, die weniger bekannt sein dürfte.

Im Spiegel des Hollywood-Films ist das Bild des Bürgerkriegs überwiegend stark verzerrt: Die Bedeutung des Konfliktes und seine Auswirkungen werden weitgehend simplifizierend und romantisierend dargestellt. In den Filmen der 30er bis 70er Jahre entsteht eher das Bild einer überwiegend durch Guerilla-Aktionen ausgetragenen Auseinandersetzung mit romantischem Abenteuer-Touch. Selbst im großen Bürgerkriegs-Melodram Vom Winde verweht (1939) ist die wichtige Schlacht von Gettysburg (1863) nur Hintergrund für eine eindrucksvolle Szene am Telegrafen-Büro, vor dem die Bevölkerung auf die neuesten Verlust-Listen wartet. Und selbst die auch für heutige Zuschauer noch sehr eindringlich inszenierten Bilder, wo kurz vor der Aufgabe von Atlanta die Verwundeten in Massen am Bahnhof in der Sonne schmachten, vermögen nur einen schwachen Eindruck von der in der Rückschau in vielem „modernen“ Wirklichkeit dieser inzwischen 140 Jahre zurückliegenden Auseinandersetzung zu vermitteln.

Der US-Bürgerkrieg war ein sehr vielschichtiger Konflikt, in dem zwar auch noch klassisches Husarengeschick eine wichtige Rolle gespielt hat, der aber bereits den ersten Weltkrieg in vielen Ereignissen vorausahnen lässt. Von Anfang an wurde mit recht modernen Waffen (für diese Zeit fast schon „Vernichtungs-Waffen“) gekämpft, wobei sich allerdings noch die napoleonischen Kriege in den angewendeten Kampf-Taktiken spiegelten – extreme Verluste waren die Folge. Letztlich unterlag der Süden der entscheidend gewordenen Überlegenheit des stark industrialisierten Nordens an Menschen und Kriegs-Material.

Der US-Bürgerkrieg war allein auf Nebenkriegs-Schauplätzen ein Guerilla-Krieg: Es gab nicht allein gewaltige Schlachten, sondern auch langwierige Belagerungs- und Stellungs-Kämpfe in tiefgestaffelten Graben-Systemen und dazu erste Erfahrungen mit „modernen“ Panzerschiffen und sogar U-Booten. Aus dieser Zeit stammt bereits die Erfahrung, dass gut ausgebaute, gestaffelte Verteidigungsstellungen im frontalen Sturmangriff kaum noch zu nehmen sind – fatale Angriffs-Operationen mit tausenden von Toten innerhalb von nur 10 bis 20 Minuten sind dem vorausgegangen. Trotz der Tatsache, dass auch europäische Militär-Beobachter wie Graf Zeppelin teilnahmen, bedurfte es offenbar eines ersten Weltkrieges bis derartige Erfahrungen allgemein akzeptiert wurden – mit ähnlich verlustreichen Operationen bei Verdun und anderen Schauplätzen von vergleichbar trauriger Berühmtheit…

Anmerkungen zum Film Ride with the Devil

Ride with the Devil drehte der von der Kritik zur Zeit nahezu einhellig gelobte taiwanesische Regisseurs Ang Lee (Tiger & Dragon, Sense and Sensibility, Der Eissturm) bereits 1999. Der Film schildert eine wenig bekannte Episode aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Im Grenzgebiet von Kansas/Missouri schwelte schon seit 1856 ein latenter Krieg zwischen fanatisierten militanten Sklaven-Befreiern (Abolitionisten) aus Kansas und den Südstaatlern aus Missouri. In der historisch als „Bleeding Kansas“ bezeichneten Vorphase des Krieges überzogen Guerilla-Banden – teilweise von krimineller Energie und nackter Mordlust getrieben – das Land mit blutigem Terror. Der ehemalige Lehrer William Clark Quantrill war wohl der Schillerndste unter den Anführern derartiger Banden. Es gelang ihm 1863, die zersplitterten Kräfte zu bündeln und zu einem letzten Schlag auszuholen. Mit rund 450 Mann rückte er im August desselben Jahres in Kansas ein und richtete in der Stadt Lawrence – einer Hochburg der Abolitionisten – ein Blutbad an.

Ang Lees Rekonstruktion dieses dunklen historischen Ereignisses steht im Zentrum des Films Ride with the Devil, der seit dem 4. Januar 2001 in den deutschen Programm-Kinos gezeigt wird. Erzählt wird die Geschichte einiger Jugendlicher aus Missouri, die in die Guerilla-Kämpfe hineingezogen und damit vorzeitig erwachsenwerden müssen. Aber auch eine weitere kaum bekannte Facette des US-Bürgerkriegs thematisiert der Film: den Kampf freigelassener Sklaven auf der Seite des Südens…

Übrigens, auch die legendären Brüder Frank und Jesse James sowie die Younger-Brüder gehörten zu denen, deren Outlaw-Karriere bei der Missouri-Südstaaten-Guerilla begann. Ihr zweifelhafter Mythos ist, wie der des mindestens ebenso zwielichtigen Quantrill nicht nur in Volks-Liedern, sondern ebenso in vielen Hollywood-Filmen stilisiert und verklärt worden.

Mychael Dannas Filmmusik auf CD

Der Komponist der Filmmusik zu Ride with the Devil, Mychael Danna, bevorzugt in seinen Klangschöpfungen kammermusikalische Transparenz und verarbeitet gern ethnische Einflüsse. Seine Klangstrukturen zu Ride with the Devil sind dem entsprechend stark von Instrumenten der Region (Banjo, Fidel etc.) durchsetzt. Erfreulicherweise hält der Komponist gebührenden Abstand zu der als western-typisch geltenden Copland-Americana, die mittlerweile schnell etwas abgedroschen wirkt. Danna geht hier einen weitgehend eigenständigen Weg – wohl am nächsten steht seiner Musik Ry Cooders Tonschöpfung zu Geronimo • Geronimo – Das Blut der Apachen (1994).

Bei den in Ride with the Devil reichhaltig vertretenen folkloristischen Klängen handelt es sich zum einen um adaptierte Originale, die besonders Zeit- und Lokalkolorit erzeugen; zum anderen kombiniert Danna Ethnisches auf ungewöhnliche Weise gekonnt mit vorzugsweise schlanken Orchester-Klängen. Anzumerken sind die häufig schönen und stimmungsvollen Instrumental-Soli in der Musik. In den episch angelegten Szenen lässt der Komponist die Muskeln des Orchesters spielen: er setzt mit recht wuchtigen orchestralen Tableaus dramatische Akzente, die von raffinierten Percussions und markanten Einsätzen des Blechs dominiert werden. Auch die hier verschiedentlich unüberhörbaren minimalistischen Einflüsse wirken keinesfalls störend, sondern sind integraler Bestandteil eines insgesamt gelungenen Klang-Designs, in dem Elektronik keinen gravierenden Anteil hat. Mychael Dannas musikalische Lösung zu Ride with the Devil wirkt kraftvoll und zeitgemäß zugleich: sie überzeugt nachhaltig, vielleicht auch, weil sie, obwohl eigenständig, Gewohntes nicht völlig über Bord wirft, sondern vielmehr neu interpretiert, ohne den Hörer zu überfordern. Den letzten Track der CD bildet der passabel wirkende Song „What’s Simple is True“, interpretiert von der Folk-Sängerin Jewel, welche im Film die Rolle der Sue Lee Shelly verkörpert. Erfreulicherweise ist die Filmmusik-CD auch in Deutschland veröffentlicht worden und daher problemlos zu beschaffen.

Titel: Ride with the Devil
Erschienen: 1999

Laufzeit: 53:32 Minuten

Medium: CD
Label: Atlantic
Kennung: 7567-83262-2

Komponist(en):

Schlagworte:


CD

Veröffentlicht am 14.02.2001 | von Michael Boldhaus

Gettysburg

Gettysburg Michael Boldhaus
Bewertung

Die Schlacht von Gettysburg

Die Pflanzer-Aristokratie der Südstaaten war für einen Krieg kaum gerüstet. Wie Rhett Butler in Vom Winde verweht so treffend anmerkt: „…wir haben nur Baumwolle, Sklaven und Arroganz!“ Zwar konnte der Süden anfänglich die praktisch sofort auftretenden Versorgungsprobleme durch eine eindeutig geschickter agierende militärische Führung wettmachen: Die Zeit arbeitete aber klar gegen die Sklaven-Barone. Der legendäre General Robert E. Lee, Oberkommandierender der Süd-Armee, musste daher alles daran setzen, möglichst schnell einen entscheidenden Schlag zu führen. Er versuchte dies (nach einem unentschieden verlaufenen Jahr 1862) erneut im Sommer 1863. Mit der Armee von Nord-Virginia rückte er auf Nord-Staaten-Territorium nach Pennsylvania vor, mit der Absicht, den Yankees eine möglichst vernichtende und damit demoralisierende Niederlage auf ihrem eigenen Boden zu bereiten. Angesichts zunehmender Kriegsmüdigkeit hätte ein entsprechender Erfolg des Südens Lincoln an den Verhandlungstisch zwingen müssen.

Eher zufällig kam es bei dem verschlafenen Städtchen Gettysburg zu Gefechten, die sich zur gewaltigen Schlacht (1.-3. Juli) ausweiteten. Anfänglich verbuchte die Süd-Armee zwar Erfolge, konnte aber keine Entscheidung erringen. Am dritten Kampftag setzte Lee daher alles auf eine Karte: durch einen massiven Infanterieangriff auf breiter Front sollte das Zentrum der Unionstruppen zerschlagen werden. „Pickets Charge“ wurde jedoch trotz mörderischer Artillerie-Vorbereitung ein blutiges Desaster, und die Schlacht ging für den Süden verloren. Wie sich erst später zeigte, war bei Gettysburg die Offensivkraft der Süd-Armee gebrochen worden: Die großen Verluste an Menschenleben und Material waren nicht länger verkraftbar. Die gewaltige Schlacht markiert daher in der Geschichtsschreibung den Wendepunkt des US-Bürgerkrieges. Auch hierzu bietet sich wieder ein Zitat Rhett Butlers aus Vom Winde verweht an; er merkt nach Bekanntgabe der Niederlage und der großen Verluste in der Gettysburg-Schlacht (s. o.) gegenüber Scarlet O’Hara an: „Der Süden sinkt in die Knie und wird sich nie mehr erheben“…

Gettysburg: Der TV-Film und die Musik von Randy Edelman

1992 entstand die großangelegte TV-Produktion Gettysburg (Turner Entertainment), die einen interessanten Eindruck vom Verlauf der drei blutigsten Tage in der nordamerikanischen Geschichte gibt. Der Film arbeitet mit einer Riege guter Schauspieler und inszeniert seine Kampfszenen historisch getreu mit Hilfe der in den USA zahlreichen Traditions-Verbände (Reenactors). Das überlange TV-Opus (rund vier Stunden Spielzeit) lief in den Staaten auch in den Kinos; hierzulande erlebte es allerdings nur eine TV-Premiere.

Die Musik zu Gettysburg schuf Randy Edelman. Der Score enthält einige durchaus gelungene, sehr ohrgängige melodische Einfälle und kommt romantisch pathetisch daher. Hübsch eingearbeitet sind folkloristische Elemente und auch einige Traditionals. Etwas problematisch ist Edelmans Konzept, einen pseudo-Orchesterklang durch eine Synthese aus mit natürlichen Instrumenten erzeugten Klängen und Samples zu erzeugen. Insgesamt zählt die Musik zu Gettysburg sicher nicht zur großen Film-Musik, sie erfüllt aber ihre Funktion im Film mehr als zufriedenstellend. Auch allein gehört, bleibt die Komposition eine von angenehmen Melodien geprägte, in Teilen heroisch-wuchtige und angenehme Unterhaltung.

Für Freunde der Musik und für Kino-Schlachten-Bummler ist insbesondere die Deluxe-Commemorative-Edition des Scores ein echtes Sammler-Stück und Schmankerl. Geboten werden eine Box im Hochformat (mit zwei untereinander untergebrachten CDs) – von denen die eine allerdings identisch mit der separat erschienen Einzel-CD-Version von Milan ist (Best.-Nr. 35654-2). Die andere CD bietet thematisch kein wirklich neues Material, aber einige angenehm anhörbare Variationen des bekannten Musik-Materials. Dazu gibt es noch ein liebevoll ausgestattetes Booklet, das neben vielen Filmbildern Informationen zur Filmproduktion und Historie der Schlacht enthält – für die Deluxe Edion gibt es wegen der schönen Ausstattung 3,5 Sterne, für die Einzel-CD und damit für die Musik 3 Sterne.

Titel: Gettysburg
Erschienen: 1998


Medium: CD
Label: Milan
Kennung: 35847-2

Komponist(en):

Schlagworte:


DVD

Veröffentlicht am 14.02.2001 | von Michael Boldhaus

Gettysburg

Gettysburg Michael Boldhaus
Film
Bild
Ton
Extras

Gettysburg auf DVD

Die DVD von „ems“ präsentiert den Film auf einer doppelseitig bespielten DVD-18 im Format 1:1,85 in recht unausgewogener Bildqualität. Schon der Kinofilm und die qualitativ ansonsten überzeugende Laser-Disc-Edition kämpften in Teilen mit leichten Unschärfen und Rauschen. Bei der vorliegenden DVD-Edition ist Bildrauschen zwar kaum sichtbar, allerdings schwankt die Qualität deutlich. Nur in Teilen ist das Bild von ordentlicher Schärfentiefe, überwiegend verdeckt ein deutlicher Schleier viele Bild-Details und in einer Reihe von Szenen sind auch kleinere Artefakte sichtbar. Im Schnitt ergeben sich aber „noch“ passable Werte.

Der Ton wird in Dolby-2.0 und (leider ausschließlich) in deutscher Sprache präsentiert. Stereophones ist allerdings nur recht verschwommen auszumachen, und räumliche Effekte sind mehr zu erahnen als zu orten. Das Hauptproblem sind aber die unzulänglichen Synchron-Sprecher, welche die zwar weitgehend ordentlich übersetzten Texte nur befriedigend bis mangelhaft herüberbringen können. Eine traurige Spitze bildet hier die deutsche Synchron-Stimme des General Lee, dessen Verzweiflung nach dem Zusammenbruch von Pickets-Charge im englischen Original (dank der Schauspiel-Kunst von Martin Sheen) durchaus glaubhaft, in der deutschen Fassung allerdings eher grotesk und platt wirkt.

Als Zusatzmaterial gibt es ordentliche Infos zum historischen Hintergrund und zur Film-Produktion, die in Form von Text-Tafeln abrufbar sind und zusätzlich von einem Sprecher vorgetragen werden. Unterm Strich bleibt eine kleine Empfehlung – ob des interessanten Films – für die in Teilen etwas unzulängliche DVD-Edition.

Aktualisierung des „US-Bürgerkriegs-Specials“ (2005)

Die TV-Produktion Gettysburg (Turner Entertainment) aus dem Jahr 1992 ist hierzulande im vergangenen Jahr erneut auf DVD, dieses Mal bei Warner veröffentlicht worden. Gegenüber der 1999er ems-DVD-Produktion dieses Titels, sind die qualitativen Verbesserungen bei der neuen Warner-DVD dramatisch.

Geradezu bestechend aufgewertet worden sind sowohl das Bild als auch der Ton. Im direkten Vergleich fällt die ems-DVD besonders beim Bild kräftig ab. Gemessen an der von vornherein eindeutig etwas eingeschränkten Bildqualität dieser TV-Produktion erreicht die Warner-DVD ein qualitativ wohl kaum noch steigerbares Ergebnis. Hier ist jetzt wohl wirklich alles an Detailschärfe zu sehen, was aus der Vorlage herausgeholt werden kann. Selbst die qualitativ schon sehr beachtliche US-Laser-Disc-Edition wird beim Bildrauschen noch merklich unterboten.

Neben der recht bescheiden synchronisierten deutschen Tonfassung kann der Käufer nun erstmalig auch den erheblich überzeugenderen englischen Originalton anwählen. Dieses Mal ist der deutsche Ton aber wenigstens in sauberem Mono belassen und nicht wie bei der ems-DVD künstlich (dazu schlecht) auf Stereo aufgeblasen worden. Die englische Tonfassung bietet darüber hinaus einen recht effektreichen und stimmungsvollen Stereo-Tonmix — allerdings „nur“ vierkanalig, im Sinne von „Dolby-Surround“ anstatt in echtem AC3-5.1. Zum Film kann man über eine separate Tonspur weitere Infos einholen — darauf finden sich Kommentare von Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und einem Militärhistoriker.

Beachtlich ist auch das darüber hinaus üppige Bonusmaterial dieses großzügig als beidseitig abspielbare DVD-18 ausgelegten Datenträgers — was zwei üblichen Doppelschicht-DVDs entspricht. Da findet sich zum einen das schon der Deluxe-US-Laser-Disc-Edition beigegebene ausführliche „The Making Of Gettysburg“ (rund 50 Minuten) sowie ein 30-minütiger MGM-Dokumentarfilm in CinemaScope aus dem Jahr 1960 The Battle of Gettysburg, der die Ereignisse an den originalen Schauplätzen kommentiert. Außerdem finden sich noch Trailer, Eindrücke vom Filmset bei den Dreharbeiten zu „Pickets Charge“, eine Kollektion mit Interviewausschnitten von Produzent und Schauspielern, Karten zum Schlachtfeld (mit Kommentar). Sämtliche Materialen sind übrigens solide deutsch untertitelt. Das ist besonders beim Hören der englischen Tonfassung des Gettysburg-Films sehr hilfreich, ist doch das Englisch einiger der anzutreffenden Dialekte mitunter schon arg speziell und schwer zu verstehen.

Angemerkt sei noch, dass Gettysburg den Mittelteil einer geplanten US-Bürgerkriegstrilogie bildet. Die wichtigsten Ereignisse vor der berühmten, letztlich entscheidenden Schlacht von Gettysburg, zeigt Gods and Generals (2003). Hierbei handelt es sich um eine ausstattungstechnisch sichtbar aufwändigere Kinoproduktion, fotografiert in CinemaScope, die mittlerweile übrigens ebenfalls als Warner-DVD erhältlich ist. Ein Trailer zu letzterem Film findet sich übrigens ebenfalls auf der Gettysburg-DVD. Den Abschluss der Trilogie soll Last Full Measure bilden. Hierzu liegen allerdings bislang noch keinerlei konkrete Infos vor.

Was Gettysburg anbelangt, dürfte der am Historienfilm Interessierte mit der aktuellen Warner-DVD-Edition sehr zufrieden sein. Ein kleiner Wunsch für eine spätere nochmalige Reedition des Films bliebe aber doch noch: es geht um die knapp 18 Minuten zusätzlicher Szenen, die in der US-Limited-Collector’s-LD-Edition eingefügt waren. Diese verleihen der Handlung nämlich in Teilen schon noch ein willkommenes, weil bereicherndes Quäntchen zusätzliche Atmosphäre.

Titel: Gettysburg
Erschienen: 1999

Zusatzinformationen: TV-Film

Medium: DVD
Verleih: ems
Kennung: DVD 113702

Regisseur(e):

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