War Horse

Geschrieben von:
Michael Boldhaus
Veröffentlicht am:
17. April 2012
Abgelegt unter:
CD

Score

(4.5/6)

Nach‭ ‬der Comic-Verfilmung‭ Adventures of Tintin • Die Abenteuer von Tim und Struppi‭ — ‬Das Geheimnis der Einhorn ‬ist‭ ‬Altmeister John Williams‭ ‬ein weiteres Mal‭ ‬für Steven Spielberg tätig geworden,‭ ‬für das‭ ‬nicht‭ ‬unproblematische‭ ‬Weltkrieg-1-Epos‭ ‬War Horse • Gefährten,‭ ‬nach dem gleichnamigen Jugendroman von‭ ‬Michael Morpurgo,‭ ‬erschienen‭ ‬1982.

Kommentar zum Film

Im Mittelpunkt der Filmhandlung steht Joe,‭ ‬das‭ ‬Schlachtross,‭ ‬dessen Karriere allerdings‭ ‬zuerst‭ ‬friedlich,‭ ‬auf der Farm der Narracots am Vorabend des‭ ‬1.‭ ‬Weltkriegs beginnt.‭ ‬ Der junge‭ ‬Albert Narracot‭ (‬Jeremy Irvine‭)‬,‭ ‬schließt mit Joe Freundschaft und gemeinsam schaffen Sie es,‭ ‬ein mit größeren Steinen übersätes Feld zu pflügen,‭ ‬obwohl‭ ‬Halbblüter dafür weniger gut geeignet sind.‭ ‬Hier ignoriert der Film zum ersten Mal bereits recht einschneidend die Logik.‭ ‬Pflügen im starken Regen‭ ‬ist schon‭ ‬kaum‭ ‬machbar und wie hier der Pflug schließlich auch noch die im Wege liegenden Steine gleich mit zersäbelt,‭ ‬das ist schlichtweg‭ ‬Unsinn.‭

Als der Krieg ausbricht,‭ ‬verkauft Alberts Vater Joe an das Militär.‭ ‬Und an der Front in Frankreich angekommen wirkt der Hengst bei einer‭ ‬wiederum völlig‭ ‬gegen jede militärische Logik ablaufenden Kavallerie-Attacke gegen ein deutsches Lager mit.‭ ‬Die‭ ‬angreifenden‭ ‬Briten werden nämlich‭ ‬paradoxerweise‭ ‬erst,‭ ‬wenn sie‭ ‬durch die Deutschen hindurch und‭ ‬hinter dem Lager angekommen sind,‭ ‬von im Wald liegenden‭ ‬(!) MG-Stellungen‭ ‬unter Feuer genommen und erleiden extreme Verluste.‭ ‬Dass dabei die deutschen MGs ihren eigenen Leuten zwangsläufig Friendly Fire bescheren würden,‭ ‬scheint niemand aufgefallen zu sein.‭ ‬Wenn die‭ ‬britischen Kavalleristen zum Angriff antreten,‭ ‬in einem reifen Kornfeld‭ ‬in schönstes Sonnenlicht getaucht ihre Pferde besteigen,‭ ‬dann kommt ein wenig‭ ‬Doktor Schiwago‭ (‬1967‭)‬ in Erinnerung.‭ ‬In Leans Film handelt es sich‭ ‬um weißrussische‭ ‬Infanterie‭ (‬blutjunge Militärkadetten‭)‬,‭ ‬die durch ein Kornfeld vorrückend von einem MG-Nest der Roten Ähnliches erleiden,‭ ‬aber die‭ „‬schönen‭“‬ Bilder gleichen sich fast aufs Haar.‭ ‬Es ist dieselbe gemäldehafte,‭ ‬eher rückwärtsgewand anmutende Ästhetik,‭ ‬die auch für vergleichbare Bilder mit Technicolor-Touch verantwortlich zeichnet,‭ ‬wie‭ ‬Infanterie-Marschkolonnen‭ ‬und Kavallerie vor‭ ‬der‭ ‬Abendsonne.

5440Infolge der desaströsen Kavallerie-Attacke ist der Hengst nun auf der anderen‭ (‬deutschen‭)‬ Seite im besetzten Frankreich‭ ‬angekommen und es beginnt eine Odyssee.‭ ‬Joe‭ ‬hat in Folge Begegnungen mit Franzosen wie Deutschen,‭ ‬in denen die früher üblichen‭ ‬antideutschen‭ ‬Klischees‭ ‬ausgespart bleiben,‭ ‬sämtliche Figuren als unter dem Krieg gleichermaßen leidende Individuen erscheinen.‭ ‬Die‭ ‬sparsam eingestreuten‭ ‬Frontszenen wirken dabei auch dank der vorzüglichen Tonabmischung sehr realistisch,‭ ‬ohne es mit‭ ‬drastischen‭ ‬Effekten zu übertreiben.‭ ‬Am Schluss galoppiert der Hengst durchs Niemandsland und‭ ‬verfängt sich‭ ‬im Stacheldraht.‭ ‬Daraus wird er in einer‭ ‬völkerversöhnenden gemeinsamen Aktion‭ ‬zwischen einem deutschen und einem britischen Soldaten mit der Drahtschere befreit.‭ ‬Das wiederum‭ ‬mag zwar gut gemeint sein,‭ ‬es lässt‭ ‬aber wiederum beträchtlich‭ ‬an‭ ‬Logik‭ ‬vermissen.‭ ‬Natürlich wird der schwer verletzte Hengst,‭ ‬der erstaunlicherweise‭ ‬sogar noch laufen kann‭ (!)‬,‭ ‬wieder gesund und trifft schließlich unter äußerst melodramatisch-rührseligen Umständen auch den mittlerweile eingezogenen Albert wieder.‭ ‬Am Schluss treffen Joe und Albert wieder auf der heimatlichen Farm ein.‭ ‬Diese Heimkehr‭ ‬vollzieht sich in einer Szenenfolge,‭ ‬deren‭ ‬Gestaltung‭ ‬geradezu frappant an die frühe,‭ ‬berühmte Szene aus‭ ‬Vom Winde verweht‭ (‬1939‭) ‬erinnert,‭ ‬wo Scarlett und ihr Vater neben einem riesigen Baum platziert,‭ ‬wie dieser nur als schwarze Silhouetten erkennbar sind und‭ ‬auf‭ ‬das in‭ ‬glutvoller Abendsonne‭ ‬daliegende Tara blicken.‭ ‬Im Spielberg-Opus fehlen nur die dunklen Wolken,‭ ‬als Vorboten drohenden Unheils.

Dies alles lässt,‭ ‬nicht nur aufgrund der erwähnten massiven Logiklöcher,‭ ‬den Zuschauer denn doch etwas ratlos zurück.‭ ‬Es wird nicht so recht‭ ‬klar,‭ ‬was‭ ‬Regisseur‭ ‬Spielberg sich dabei nun gedacht hat und was er bezwecken wollte.‭ ‬Was anfänglich wie eine dauerhafte Liäson zwischen Albert und Joe anmutet,‭ ‬zerfällt wenig später in eine episodische Erzählung,‭ ‬in der Albert bis kurz vor Schluss verschwunden ist und‭ ‬neue‭ ‬Figuren kommen und gehen ohne dass sie einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterlassen.‭ ‬So ist der als deutscher Sympathieträger eingeführte David Kross‭ (Krabat) ‬bereits nach‭ ‬nicht einmal‭ ‬20‭ ‬Minuten wieder‭ ‬aus dem Szenario entfernt.‭ ‬Im Buch von Michael Morpurgo tritt das‭ „‬War Horse‭“ ‬Joe als aus der Tier-Perspektive‭ ‬und damit völlig‭ ‬unpolitisch,‭ ‬ideologiefrei und sachlich berichtender‭ ‬Chronist der Ereignisse auf.‭ ‬Das ist etwas,‭ ‬was einem beim‭ ‬Betrachten des‭ ‬Films‭ ‬nicht recht‭ ‬deutlich zu werden vermag.‭ ‬Dabei ist das‭ ‬Spielberg-Opus‭ ‬handwerklich‭ ‬zweifellos erstklassig gemacht.‭ ‬Neben‭ ‬bildgewaltiger Inszenierung in Kombination mit‭ ‬vorzüglicher‭ ‬Kameraarbeit‭ ‬ist‭ ‬auch‭ ‬die ungewöhnliche Sorgfalt in der Ausstattung bemerkenswert.‭ ‬Man sieht z.‭ ‬B.‭ ‬beim Ziehen der Kanonen die‭ ‬deutschen Soldaten‭ ‬nicht nur‭ ‬mit‭ ‬originalgetreuen deutschen Weltkrieg-I-Stahlhelmen versehen,‭ ‬sondern diese sind zum Teil auch‭ ‬mit der damals neuartigen,‭ ‬seitlich eingehakten‭ ‬zusätzlichen‭ ‬Stirnpanzerplatte‭ ‬ausgerüstet.‭ ‬Das ist‭ ‬ein Detail,‭ ‬das in Weltkrieg-I-Filmen praktisch immer vernachlässigt wird.‭ ‬Ob das zweifellos Ansehnliche in Spielbergs‭ ‬War Horse‭ ‬jedoch‭ ‬für einen wirklich‭ ‬guten,‭ ‬gar preiswürdigen Film ausreicht,‭ ‬das‭ ‬mag jeder für sich entscheiden.

Die Musik zu‭ ‬War Horse von John Williams

Im Gegensatz zum nur in Teilaspekten befriedigenden Film ist die Musik von Altmeister John Williams eine‭ ‬besonders feine,‭ ‬runde Sache geworden.‭ ‬Auch‭ ‬War Horse ist‭ ‬sicher‭ ‬eher ein resümierendes Alterswerk eines großen Könners des Metiers als ein nochmaliger Aufbruch zu neuen Ufern.‭ ‬Im Umfeld des aktuellen US-Blockbuster-Scorings betrachtet,‭ ‬steht dem Interessierten‭ ‬somit ein sehr‭ ‬nostalgisch geprägtes Hörerlebnis‭ ‬alter Schule‭ ‬ins Haus.‭

5441Die zweite Williams-Filmmusik des Jahres‭ ‬2011‭ ‬empfängt mit‭ ‬ausgedehnt pastoralem Flair,‭ ‬dessen‭ ‬betont‭ ‬britische Färbung ganz besonders auf‭ ‬Ralph Vaughan Williams‭ ‬verweist.‭ ‬Die stilistischen Bezüge zur Musik des großen britischen Tonsetzers passen‭ ‬zur Zeit der Filmhandlung‭ ‬und‭ ‬sorgen‭ ‬somit‭ ‬für‭ ‬ein überzeugend typisches klangliches Flair von Joes‭ ‬Heimat,‭ ‬der‭ ‬unverwechselbaren‭ ‬englischen Landschaft.‭ ‬Und ähnlich wie das Spätwerk von Ralph Vaughan Williams eher Reminiszenzen an vorausgegangene Werke‭ ‬enthält denn Novität,‭ ‬so‭ ‬bewegt sich auch John Williams bei‭ ‬War Horse auf‭ ‬insgesamt‭ ‬vertrauten Pfaden.‭ ‬Dies freilich,‭ ‬ohne dass man hierbei von ausgetretener Routine sprechen mag.‭ ‬Besonders stark‭ ‬fühlt‭ ‬man‭ ‬sich‭ ‬dabei‭ ‬an‭ ‬Born On The Fourth Of July‭ (‬1989‭)‬,‭ ‬Far And Away‭ (‬1992‭)‬ und‭ ‬Saving Private Ryan‭ (‬1998‭)‬ erinnert.

Die Freunde der so markant-typischen,‭ ‬unmittelbar einprägsamen Williams-Themen werden in‭ ‬War Horse besser bedient als bei‭ ‬Tintin.‭ ‬Maestro Williams präsentiert neben verschiedenen Motiven mindestens vier breiter angelegte Gedanken,‭ ‬von denen zwei die‭ ‬besonders‭ ‬bestimmenden Hauptthemen bilden.‭ ‬Das eröffnende Flötensolo in‭ „‬Dartmoor‭ ‬1912‭“ ‬gemahnt stark an‭ ‬Vaughan Williams‭’‬ Tondichtung The Lark Ascending.‭ ‬Die sich‭ ‬im Anschluss‭ ‬entfaltende Streichermelodie,‭ ‬deren Arrangement an Greensleeves von Vaughan Williams erinnert,‭ ‬steht für Joeys Heimat,‭ ‬die Region Dartmoor und die Narracot-Farm.‭ ‬Entsprechend bedeutend ist‭ ‬das für die Freundschaft zwischen Joe und Albert stehende‭ ‬Thema,‭ ‬das erstmals im letzten Drittel des bereits genannten‭ ‬ ‭„‬Bringing‭ ‬Joe Home and Bonding‭“ (‬Track‭ ‬3‭)‬ erklingt.

Und wenn in‭ (‬Track‭ ‬3‭)‬ auf der Farm der Narracots eine Ente‭ ‬ihren Auftritt‭ ‬erhält,‭ ‬spiegelt Williams‭ ‬dazu,‭ ‬wie auch bei anderen‭ ‬Gelegenheiten,‭ ‬die Stilismen Prokofjews.‭ ‬Hier‭ ‬gerät das‭ ‬von Figuren der Querflöte umspielte‭ ‬Oboenthema geradezu‭ ‬zur‭ ‬augenzwinkernden Anspielung‭ ‬auf‭ „‬Peter und der Wolf‭“‬.‭ ‬Zugleich ist Track‭ ‬3‭ ‬ein schönes Beispiel dafür,‭ ‬wie geschickt Williams seine‭ ‬Themen handhabt,‭ ‬indem er‭ ‬sie‭ ‬auch‭ ‬quasi‭ ‬ineinanderfließend‭ ‬ besonders elegant‭ ‬miteinander‭ ‬zu‭ ‬verknüpfen versteht.

5442Im mittleren Drittel,‭ ‬wenn der Krieg das Geschehen bestimmt,‭ ‬treten die genannten tragenden‭ ‬Themen‭ ‬praktisch völlig zurück.‭ ‬Ein an ein militärisches Trompetensignal erinnerndes Kriegsmotiv betritt das Geschehen.‭ ‬In‭ „‬Joe’s new Friends‭“ ‬kehrt die pastorale Stimmung nur kurzzeitig zurück,‭ ‬um‭ ‬die‭ ‬Tragik in der militärischen‭ ‬Auseinandersetzung der Nationen in‭ „‬Pulling the Canon‭“ ‬und‭ „‬No Man’s Land‭“ ‬mit‭ ‬betont‭ ‬rhythmischen und‭ ‬Williams-typischen Action-Standards‭ ‬kulminieren zu lassen.‭ ‬Hierbei klingt es‭ ‬auch‭ ‬ein wenig nach‭ ‬Star Wars:‭ ‬Episode III‭ — ‬Revenge of the Sith.‭ ‬Wobei im Höhepunkt von‭ „‬No Man’s Land‭“ ‬eine trotzige Variante des‭ ‬Dartmoor-Themas in den Hörnern‭ ‬aufscheint,‭ ‬wenn Joe versucht von den deutschen Linien zu den englischen durchzubrechen.‭ ‬Das zwischen beiden Stücken platzierte‭ „‬The Death of‭ ‬Topthorn‭“‬ bietet dazu einen fast choralhaft anmutenden,‭ ‬etwas an Barber gemahnenden‭ ‬betont elegischen Kontrast.‭

Die letzten drei Albumtracks‭ „‬The Reunion,‭ ‬Remembering Emilie‭ ‬und Finale‭ & ‬The Homecoming‭“ ‬bilden‭ ‬das letzte Drittel des Albums.‭ ‬Sie sind ein‭ ‬stimmungsvolles und klangschönes‭ ‬Resümee der‭ ‬Filmkomposition und‭ ‬wären zusammen mit dem vorangestellten Eröffnungsstück‭ „‬Dartmoor‭ ‬1912‭“‬ bereits in der Lage,‭ ‬als‭ ‬rund‭ ‬20-minütige‭ ‬große‭ ‬Konzertsuite ein Eigenleben zu führen.‭ ‬Sehr emotional,‭ ‬dabei‭ ‬jedoch‭ ‬klare‭ ‬Distanz‭ ‬zur Kitschgrenze haltend,‭ ‬führt und fasst Williams auf seine‭ ‬ganz‭ ‬unverwechselbare Art hier noch einmal das Wichtigste der Komposition,‭ ‬darunter natürlich die beiden tragenden Themen,‭ ‬das für Dartmoor und das für die Freundschaft von Albert und Joe stehende,‭ ‬delikat‭ ‬zusammen.‭

Wertungstechnisch ist es‭ ‬sicher sinnvoll,‭ ‬die‭ ‬drei‭ ‬letzten‭ ‬Williams-Musiken‭ ‬zusammen zu betrachten.‭ ‬Ich denke,‭ ‬dass‭ ‬im Kontext‭ [url id=3091]‬Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels[/url]‭ ‬bei glatten vier‭ ‬Cinemusic.de-Sternen‭ ‬stimmig‭ ‬platziert ist.‭ ‬Tintin und‭ ‬War Horse‭ ‬halten diesen Level nicht nur,‭ ‬sie‭ ‬liegen m.‭ ‬E.‭ ‬letztlich‭ ‬doch noch eine deutliche Nuance darüber.‭ ‬Dabei‭ ‬vermögen diese beiden‭ ‬allerdings,‭ ‬insbesondere bei den ersten Höreindrücken individuell sicher deutlich unterschiedlich zu‭ ‬gefallen.‭ ‬Bei eingehenderer Beschäftigung‭ ‬muss man beiden aber ein vergleichbar hohes Maß an Professionalität und kompositorischer Eleganz in der Gestaltung und Ausführung attestieren.‭ ‬Für alle drei‭ ‬Werke gilt im Übrigen,‭ ‬dass sie‭ ‬virtuoses klassisches‭ ‬Orchesterhandwerk‭ ‬bieten,‭ ‬wie man es‭ ‬anderweitig‭ ‬derzeit‭ ‬kaum noch zu hören bekommt.‭ ‬Somit‭ ‬erachte ich für‭ ‬War Horse und letztlich auch‭ ‬Tintin viereinhalb Sterne‭ ‬als passend.

Fazit:‭ ‬John Williams‭ (‬•1932‭)‬ belegt‭ ‬nach‭ ‬Adventures of Tintin •‭ ‬Die Abenteuer von Tim und Struppi‭ — ‬Das Geheimnis der Einhorn‭ ‬auch mit seiner Musik zu‭ ‬War Horse‭ ‬• Gefährten,‭ ‬dass er‭ ‬keineswegs zum‭ „‬alten Eisen‭“‬ gehört.‭ ‬Er‭ ‬beweist vielmehr aufs Neue,‭ ‬dass die alte Komponistenschule‭ ‬Markantes‭ ‬zu bieten hat.‭ ‬Diejenigen,‭ ‬die besonders die so Williams-typischen,‭ ‬markanten Themen schätzen,‭ ‬kommen hier‭ ‬in‭ ‬ganz besonderem Maße auf ihre Kosten.‭ ‬Für‭ ‬sie dürfte‭ ‬War Horse‭ ‬insbesondere wegen seiner über weite Strecken ausgeprägten klanglichen Schönheit‭ ‬das Zeug zum Top-Filmmusikalbum der letzten Zeit besitzen.

Dieser Artikel ist Teil unseres Spezialprogramms zu Ostern 2012.

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Komponist:
Williams, John

Erschienen:
2011
Gesamtspielzeit:
65:31 Minuten
Sampler:
Sony
Kennung:
8869775282

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