Blu-ray

Veröffentlicht am 27.09.2017 | von Michael Boldhaus

Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln (Blu-ray-Review/Rezension)

Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln (Blu-ray-Review/Rezension) Michael Boldhaus
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Die Deutsche Antwort auf Windjammer: Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln

Windjammer (1958), ist einer der im aufwändigen, mit drei Filmstreifen arbeitenden Cinerama-Prozess produzierten Reise- bzw. Kulturfilme, die selbst im Mutterland USA nur in einer überschaubaren Zahl speziell ausgerüsteter Abspielstätten aufgeführt werden konnten. Cinerama stand seit Herbst 1952 nicht nur für gigantische Breitbilder von exzellenter Schärfe, sondern auch für mehrkanaligen HiFi-Stereosound. Das zeigte übrigens schnell Wirkung. Zumindest in den USA hielt nämlich so der Stereosound auch in den übrigen Kinos bereits Anfang 1953 mit der 3D-Welle und ab Sommer desselben Jahres und damit noch deutlich vor der Einführung von CinemaScope (!) auch Breitwandprojektion Einzug – siehe dazu Gefahr aus dem Weltall. Das Thema des sehr erfolgreichen Reisefilms Windjammer, die Weltreise des norwegischen Segelschulschiffs Christian Radich und seiner Besatzung über den Atlantik und die Karibik nach Südamerika, bis nach New York und retour nach Oslo, lieferte das Vorbild für Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln (1962), den ersten deutschen 70-mm-Film, produziert von Rudolf Travniceks M.C.S.-Film KG München. Im angelsächsischen Raum wurde der Streifen unter dem Titel Mediterranean Holiday gezeigt.

Die speziell entwickelten MCS-70-Kameras begleiteten den schwedischen Dreimaster „Flying Clipper“ und seine Besatzung auf einer Reise durch das Mittelmeer. Zu Bestaunen gibt es Impressionen von der Côte d’Azur über Griechenlands Küste bis zum Vorderen Orient und den Schauwerten Ägyptens. Als Chronist fungiert Hans Clarin, der diesen Part bereits bei der deutschen Sprachversion des auch bei uns sehr erfolgreichen Windjammer übernahm. Heutzutage ist Clarin insbesondere als Sprecher von Meister Eders Pumuckl geläufig. In den frühen 1960ern war er dem deutschen Fernsehpublikum hingegen von der US-Krimireihe 77 Sunset Strip bekannt, wo er dem von Edward Byrnes verkörperten coolen „Kookie“ im Deutschen einen betont schnoddrigen Tonfall verlieh, der zum stilistischen Vorbild für den Kommentar zu Flying Clipper wurde. Dies waren frühe Vorläufer der in den 1970ern zeitweilig besonders beliebten, mit betont flapsigen Sprüchen durchsetzten deutschsprachigen Synchronfassungen, etwa zu Die 2 oder Mein Name ist Nobody.

Flying Clipper, Windjammer und auch die meisten weiteren derartiger Kulturfilme haben mit den erheblich mehr ins Detail gehenden Natur- und Reisedokumentationen unserer Tage freilich nur wenig gemein. Vieles davon mag manchem heutigen Betrachter geradezu als ein eher naiver Reiseprospekt seiner Zeit erscheinen. Besagter Reiseprospekt vermochte im Jahr seiner Uraufführung allerdings durchaus sehr viele Zuschauer zu beeindrucken. Für diese Klientel steckte ja – völlig anders als heute – die große Reiselust und damit das Entdecken ferner Regionen noch völlig in den Kinderschuhen zukünftiger Urlaubsträume. Und heute? Da vermag der Film durchaus ebenfalls wieder ein dankbares Publikum zu finden, da er uns die gezeigten Schauplätze so zeigt, wie sie vor mittlerweile rund 55 Jahren aussahen. Das ist nicht nur historisch interessant, sondern der Film besitzt dadurch inzwischen auch einiges Nostalgiepotenzial. So kann man hier noch einmal Beirut als das sehen, was es vor den Nahost-Kriegen einst war: das Paris des Ostens. Oder man sieht die wegen des Assuan-Staudammes abgetragenen und oberhalb des heutigen Wasserspiegels neu aufgebauten antiken Tempel von Abu Simbel noch am Original-Standort. Drollig erscheint der heutzutage zweifellos nicht mehr denkbare, schon da ziemlich gefährlich aussehende Wettlauf zwischen den Matrosen der Flying Clipper und einem Einheimischen zur Spitze der Pyramide von Gizeh. Dabei erkennt man aber auch, dass es bereits in früheren Zeiten unzählige Touristen – darunter sicher auch in der römischen oder napoleonischen Ära – offenbar nicht lassen konnten, sich durch Kritzeleien in den antiken Steinen zu „verewigen“.

Besonders spektakulär sind natürlich die immer wieder eingestreuten, per Flugzeug aufgenommenen Panorama-Luftaufnahmen. Diese stellen ja auch in den originalen 3-Streifen-Cinerama-Filmen die Höhepunkte dar und markieren damit die Vorbilder für auch heutzutage besonders beliebte TV-/Kinodokus wie Deutschland von Oben.

Flying Clipper in HD auf BD

Das Produkt wird als Einzel-Disc in einem üblichen blauen Amaray-Set angeboten.

Bild und Ton

Wohl nicht zuletzt dem Filmsammler Jürgen Brückner und seiner „Kinemathek Coburg“ verdanken wir, dass die Materialsituation des inzwischen im Bundesfilmarchiv befindlichen Flying Clipper sehr gut ist: Sowohl das komplette originale Kameranegativ als auch sämtliche Tonfassungen sind erhalten. Aus Kostengründen diente jedoch nicht das Negativ, sondern die neue, auf der Berlinale 2009 präsentierte Vorführkopie als Vorlage für die in London erfolgte UHD-Abtastung. Diese wird im Übrigen nicht nur von Busch-Media auf dem Heimvideomarkt vertrieben, sondern kann über die „Kinemathek Coburg“ auch als DCP (Digital Cinema Package) von Kinos geliehen werden. Im Normalfall sind verfügbare Kinokopien qualitativ diverse Generationen (Kopierschritte) vom originalen Kameranegativ entfernt, was natürlich zwangsläufig gewisse Qualitätsverluste beinhaltet. Im vorliegenden Fall konnte sogar direkt vom originalen Kameranegativ gezogen werden. Dies ist an sich die optimale Situation, welche im Ergebnis bestmögliche Qualität verspricht. Allerdings ist offenbar bereits beim Ziehen besagter Vorführkopie einiges schief gegangen, so dass diese längst nicht mit einer Bildqualität aufwartet, welche an die des Uraufführungsjahres heranreicht. Als entsprechend problematisch erweist sich dann leider auch das Bild des digitalen 4K-Transfers bereits bei der auf HD runterskalierten Blu-ray-Ausgabe.

Nach den allerersten etwas sehr körnigen Eindrücken vom winterlichen Norden unter fahler Sonne erscheint das Gezeigte anfänglich noch einigermaßen passabel, auch wenn sich schnell das Gefühl einstellt, dass die Bilder erheblich zu dunkel erscheinen. Je länger man schaut, umso eindeutiger fallen einem leider die erheblichen Einschränkungen und Mängel auf. So wirken die Hauttöne der weißen Crewmitglieder nie wirklich natürlich, sondern häufiger sogar ziemlich ungesund, da sie in hellen Szenen mitunter fast schon orange erscheinen. Das Himmels- wie auch das Meeresblau erscheint dafür überraschenderweise im Trailer (s. u.) erheblich wärmer. Im Film ist es hingegen mitunter fast schon schwarz. Bei den in den Straßen Kairos aufgenommenen Szenen wird das zu Dunkle der Bilder besonders auffällig. Es ist zugleich unübersehbar, dass die Details zum überwiegenden Teil im Schwarz abgesoffen sind. Die Gesichter dunkelhäutiger Personen versinken nämlich infolge des gnadenlos zu steilen Kontrasts regelmäßig komplett in tiefem Schwarz und wirken dann völlig konturlos, geradezu wie scherenschnittartige Silhouetten. Ähnlich enttäuschend ist z. B. die farblich schlichtweg stumpf, wie unter dunkel-gräulichen Wolken befindlich aussehende Sequenz am Suezkanal, die auch nicht annähernd einen Hauch von dem besitzt, was man dazu in Lawrence von Arabien gezeigt bekommt – den man als vorzüglichen HD-Transfer von 70-mm auf Blu-ray zum Vergleich heranziehen kann. Nicht erst hier wird deutlich, wie sehr neben den Problemen mit dem Kontrast auch die gesamte Farbbalance durcheinander geraten ist. Selbst da, wo etwa das Rot besonders satt erscheint, wird rasch klar, dass es so denn doch nicht stimmig ist. Zwischendrin schimmert allerdings immer wieder auch mal das auf, was 70-mm so eindrucksvoll macht: nämlich die bis zum Horizont reichende brillante Schärfe.

Was die UHD-BD-Version anbelangt, lag mir diese nicht vor. Entsprechend kann ich dazu aus eigener Erfahrung nichts sagen. Was man dazu im Internet findet, macht allerdings ebenfalls stutzig. In Timo Wolters Rezension auf Blu-ray-Rezensionen.Net sind dazu drei von UHD- auf HD-Darstellung runterskalierte Motive zu sehen, die sich insbesondere in der Farbgebung geradezu eklatant von der HD-Blu-ray-Version unterscheiden. Diese zeigen die mit dem Absaufen von Details im Schwarz verbundenen Kontrastprobleme zwar auch, allerdings in geringerem Umfang und sehen farblich ein Stück differenzierter aus. Sie erscheinen aber zugleich, etwa in den nun geradezu grellen Segeljacken, farblich teilweise deutlich übersättigt und damit ebenfalls kaum stimmig. Auch wenn man diese Abbildungen als eher grobe Näherung betrachten muss, ist allein schon die derart überdeutlich anders erscheinende Farbwiedergabe schlichtweg merkwürdig. Es ist nämlich keineswegs typisch, dass beim Vergleich von UHD und HD Differenzen unmittelbar und derart krass hervorstechen. Der Unterschied und damit der Qualitätsgewinn äußert sich vielmehr in deutlich feiner abgestuften Bilddetails, welche nicht selten auf den ersten Blick gar nicht so sehr hervorstechen – siehe dazu Planet Erde II in UHD.

Erfreuchlich Positives gibt’s dafür zum Ton zu berichten, den es in insgesamt 14 (!) verschiedenen Sprachfassungen gibt. Darüber hinaus ist sowohl eine deutsche als auch eine englische Neuabmischung (getunt mit zusätzlichen Geräuschelementen) in Dolby Atmos wählbar. Auch die recht süffige Filmmusik von Riz Ortolani macht sich gerade bei der deutschen Fassung besonders gut. Die beiden deutschen Mehrkanaltonfassungen klingen zwar am Frischesten, aber selbst der Mono-Sound in Holländisch ist mehr als nur respektabel aufbereitet worden.

Extras

Die Boni-Kollektion wartet mit ca. 75 Minuten an Interviews und Featuretten sowie einem Filmtrailer (von der Wideraufführung 1973) auf. Sicher ist das Ganze auch ein Stück m.E. durchaus verdienter Eigenwerbung für die Initiatoren des UHD-Projekts, welche bei und im Umfeld der Macher des Karlsruher Filmtheaters Schauburg zu finden sind. Seit dem Jahr 2005 macht man sich dort nämlich um das 70-mm-Filmerbe in Form der weithin bekannten „Widescreen-Weekends“ verdient, welche jeweils im Oktober stattfinden.

Besonders aufschlussreich ist das ausführliche, rund 30 minütige Interview mit dem Coburger Filmenthusiasten Jürgen Brückner. Brückner plaudert nicht nur unterhaltsam über den Film, er vermittelt auch einige entscheidende Hintergründe zur vorliegenden UHD-Video-Produktion, welche zum Verständnis wichtig sind, etwa die bereits erwähnte Tatsache, dass man aus Kostengründen nicht das originale Kameranegativ gescannt hat, sondern die 2009er Berlinale-Vorführkopie. Ohne dies ist insbesondere das letzte Segment der Bonikollektion „Filmrestauration“ irreführend. Hier wird nämlich (ohne dass darauf gesondert hingewiesen wird) nicht die Nachbearbeitung des UHD-Scans gezeigt, sondern vielmehr die davon unabhängig (!) an einem mechanisch gut erhaltenen, aber stark gefadeten, rotstichigen 70mm-Trailer erfolgte Farbrestauration mit Hilfe von PC-Programmen. Zwar sieht das Ergebnis ebenfalls nicht perfekt aus. Interessanterweise erscheint es aber vom Kontrastverlauf und der Farbgebung eindeutig überzeugender, wirkt insgesamt erheblich natürlicher und frischer als die im Vergleich geradezu dunkel, grau und trist wirkenden Film-Szenen von Blu-ray: etwa die farbfreudige Vespa-Tour der bunt gekleideten Mädels in Begleitung ihrer weiß gekleideten Matrosenkavaliere, oder das im Trailer immerhin relativ satte und auch differenziertere Grün der Pflanzen, welches dagegen im Film meist stumpf und stark entsättigt erscheint.

Die grundsätzlich natürlich lobenswerte HD-/UHD-Initiative in Sachen Flying Clipper und zuvor dem letzten 70-mm-Spektakel an dem seinerzeit noch Samuel Bronston – siehe El Cid – beteiligt war: Die Verfluchten der Pampas (1966), soll wohl ein deutsches Pendant zu den vorzüglichen Restaurationen David Strohmaiers und seiner Partner werden, welchen die digitale Rettung der 3-Streifen-Cinerama-Filme der 1950er und 1960er zu verdanken ist – erhältlich auf liebevoll produzierten BD+DVD-Combos sowie als DCP von Flicker Alley. Zieht man zum Vergleich eines der von Original-Kameranegativen produzierten Combo-Sets heran, etwa The Best of Cinerama (1963), sind bei den fast durchweg gebotenen brillanten, farbfreudigen Bildern die frappanten Unterschiede zu Flying Clipper erst Recht nicht mehr zu übersehen.

Hochwertige Transfers von 70-mm-Film oder auch von den 3-Streifen-Cineramaproduktionen sehen bereits auf einem der etwas größer dimensionierten Flachbildfernseher, nicht zuletzt im Zusammenwirken mit dem satten Stereo-Sound, bereits durchaus eindrucksvoll aus. Projiziert auf eine echte Großbildleinwand ist der Eindruck zweifellos überwältigend. Auf Wikipedia findet sich unter „Cinemiracle“ dazu folgende, die Dimensionen einer angemessenen 3-Streifen-Cinerama-Vorführung deutlich machende Angabe: „Für die deutsche Uraufführung von Windjammer am 22. Mai 1959 in der Grugahalle (Essen) wurde dort zeitweise eine Leinwand mit 32 m Breite und 17 m Höhe installiert, zu der Zeit die größte Leinwand der Welt.“

Was bleibt Positives von einem Flying Clipper in HD (und auch in UHD), bei dem zwar die gesicherten Tonfassungen überaus lobenswert sind, die optische Präsentation jedoch bei aller grundsätzlichen Anerkennung des ehrgeizigen Restaurationsprojektes über ein „dezent enttäuschend“ leider nicht hinauskommt? Immerhin ist die erste deutsche 70-mm-Produktion im Gegensatz zu ihren (um rund 40 Minuten) kräftig gekürzten TV-Ausstrahlungen jetzt wieder vollständig verfügbar. Wenn auch beim Bild mit klaren Einschränkungen, so belegt der Film trotzdem seinen Charme als nostalgischer Reiseprospekt der frühen 60er Jahre.

Auch die ersten beiden Arbeiten David Strohmaiers zu den im Jahr 2012 veröffentlichten Cinerama-Streifen This is Cinerama * Das ist Cinerama (1952) sowie Windjammer sind im Ergebnis durch ihre damals noch zu stark beschränkten finanziellen Mittel gekennzeichnet. Auch hier reichte es (noch) nicht dafür, mit den originalen Kameranegativen zu arbeiten. Unter der Prämisse „besser so als überhaupt nicht“ war man gezwungen, beim Scannen auf Kopienmaterial zurückzugreifen, das qualitativ erheblich abseits vom Optimum anzusiedeln ist. entfernt ist. Besonders Windjammer besitzt, wenn auch weniger ausgeprägt als Flying Clipper, klare Bildmängel, insbesondere stark eingeschränkte Schärfe sowie erhebliche Detailverluste, die sich bereits in Schatten zeigen. Inzwischen hat man aber nachgebessert und so werden sowohl This is Cinerama als auch Windjammer, letzterer voraussichtlich ab Frühsommer 2018, mittelfristig in technisch erheblich verbesserten Versionen zugänglich sein.

Fazit: Somit bleibt letztlich auch bei Flying Clipper zu wünschen und zu hoffen, dass sich in nicht allzuferner Zukunft – denn derart altes Filmmaterial wartet nicht ewig, droht vielmehr sich zu zersetzen (!) – hierzulande doch noch die erforderliche finanzielle Power bereitgestellt wird, um auch den ersten deutschen 70-mm-Film im alten Glanz erstrahlen zu lassen und damit zugleich in perfektionierter Fassung für zukünftige Generationen zu sichern.

 

ANHANG

MCS 70/Wonderama /Cinerama: Der Reisefilm „Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln“ in Deutschland und in den USA, von Gerhardt Witte

Pressemitteilung, Berlin, den 3. Februar 2009: Bundesarchiv präsentiert auf der Berlinale 2009 den ersten deutschen 70-mm-Film in neuer Kopie

WINDJAMMER“ to set sail soon in a new digital version, von Randy Gitsch

The Reconstruction of WINDJAMMER from original elements – YouTube, zeigt bereits das 15-minütige Making-of der für 2018 avisierten Flicker-Alley-BD

Was für eine wahrlich interessante wie auch abenteuerliche Angelegenheit sich hinter der Wiederbelebung der 3-Streifen-Cinerama-Produktionen verbirgt, erläuterte David Strohmaier im Interview mit Thomas Hauerslev in Kopenhagen, am 25. Oktober 2015: Cinerama, David Strohmaier and the „We have all seen it as a kid“ thing

Zur Erläuterung der Wertungen lesen Sie bitte unseren Hinweis zum Thema „Blu-ray-Disc versus DVD“.

Titel: Flying Clipper – Traumreise unter weißen Segeln (Blu-ray-Review/Rezension)
Erschienen: 2017

Zusatzinformationen: D 1962

Medium: Blu-ray
Verleih: Busch Media/AL!VE AG
Kennung: BD-Edition


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