Special

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Kleine Klassikwanderung 9


Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Previn: Violinkonzert

Previn: Violinkonzert, Bernstein: Serenade

Noch fast presswarm ist die Veröffentlichung des CD-Albums der Deutschen Grammophon mit André Previns Violinkonzert. Es entstand 2001 als Auftragswerk des Boston Symphony Orchestra und ist im März 2002 uraufgeführt worden. Der Untertitel „Anne-Sophie“ steht für die Widmung an die Interpretin Anne-Sophie Mutter (www.anne-sophie-mutter.de). Sie regte an, im Schlusssatz das deutsche Volkslied „Wenn ich ein Vöglein wär …“ zu verwenden und Previn gestaltete daraus einen klassischen Variationszyklus. Das Previn-Konzert dürfte für romantisch gesinnte (Film-)Musikfreunde zur (angenehmen) Überraschung, ja, könnte vielleicht gar zum saisonalen Geheimtipp werden. Dem Hörer bietet sich insbesondere im ersten und dritten Satz eine romantisch-warme und ausgesprochen sinnliche Tonsprache, die unmittelbar die Violinkonzerte Korngolds und Rózsas in Erinnerung ruft und in der Rhythmik auf Schostakowitsch verweist. Es ist schon erstaunlich, wie sehr dieses recht eingängige Spätwerk teilweise in die Nähe der klassischen und zugleich seiner eigenen Hollywood-Filmmusik rückt — Elmer Gantry (1960), The 4 Horsemen of the Apocalypse (1961). Hat sich der einst als Filmkomponist begonnene André Previn doch seinerzeit sehr enttäuscht von Hollywood distanziert.

Leonard Bernsteins aus dem Jahr 1954 stammende „Serenade“ ist ein Konzert für Streicher, Violine, Harfe und Schlagzeug, das auf Wunsch des Geigers Isaac Stern (www.isaacstern.com) entstand. Es handelt sich um ein im klassischen Sinne lyrisches Ständchen, um eine Art (dezent) moderne kleine Nachtmusik, die im Finale mit sanften Jazz-Anklängen aufwartet. Ein unproblematisches Werk, das auch weniger geübte Hörer nicht überfordert.

Titel: Previn: Violinkonzert
Erschienen: 2003

Zusatzinformationen: LSO, A. Previn
Laufzeit: 70:54 Minuten

Medium: CD (Klassik)

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Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Schubert: Schubert Lieder with Orchestra

Schubert Lieder with Orchestra

Eine weniger häufig gebotene Möglichkeit sich mit den Schönheiten des Liedschaffens des Romantikers Franz Schubert vertraut zu machen, bietet die vorliegende CD. Eine Reihe der besonders bekannten, im Original als Klavierfassungen komponierten stimmungsvollen Lieder haben sowohl im 19. als auch im 20. Jahrhundert verschiedene Komponisten zu Orchesterfassungen angeregt. Hierbei spiegeln sich natürlich zugleich der unterschiedliche Zeitgeschmack und die persönliche Handschrift des jeweiligen Bearbeiters wider. Beispielsweise im eher klassizistisch gehaltenen Orchestersatz eines Johannes Brahms, in der spätromantischen Üppigkeit Max Regers und in der kammermusikalisch transparent aufgelichteten Instrumentierung Benjamin Brittens.

Die Mezzo-Sopranistin Anne Sofie von Otter und der Bass-Bariton Thomas Quasthoff werden vom Chamber Orchestra of Europe unter Claudio Abbado einfühlsam begleitet. Die gut bestückte CD ist wohl kaum etwas für Schubert-Puristen, aber eine Überlegung wert für stärker dem Orchester-Sound Nahestehende und damit auch für Filmmusikfreunde.

Titel: Schubert: Schubert Lieder with Orchestra
Erschienen: 2003

Zusatzinformationen: Anne Sofie v. Otter; Thomas Quasthoff; Chamber Orch. of Europe, C. Abbado
Laufzeit: 72:44 Minuten

Medium: CD (Klassik)
Label: DG
Kennung: 471 586-2

Komponist(en):

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Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Vaughan Williams: Symphonies 1-9

Vaughan Williams: Symphonies 1-9

In ihrer Reihe „The British Music Collection“ hat die Decca jetzt auch die legendäre Ersteinspielung sämtlicher Sinfonien des großen Engländers unter Adrian Boult aus den 50er Jahren wieder zugänglich gemacht. Die Mono-Aufnahmen sind klangtechnisch aufgefrischt worden und machen einen hervorragenden Eindruck. Besonders die Aufnahme der 9. Sinfonie würde ich in ihrer außerordentlichen Frische und Durchhörbarkeit als für Mono-Aufnahmetechnik exemplarisch bezeichnen. Wer auf Stereo entscheidenden Wert legt, ist mit der EMI-Box des zweiten Boult-Zyklus (siehe hierzu das Ralph-Vaughan-Williams-Special) besser beraten. Die vorliegende Edition hat allerdings klare Meriten. Bis auf die der 9. Sinfonie, entstanden sämtliche Einspielungen in Anwesenheit des Komponisten und dürfen daher als aus erster Hand autorisierte Interpretationen gelten.

Auch wenn man Derartiges nun nicht überbewerten sollte, für die, die beim Komponisten tiefer einsteigen möchten, ist die Platz sparende Papp-Box zweifellos eine faszinierende Ergänzung und Bereicherung. Eine, die in jedem Einzelfall eine (mehr oder weniger) eigene Atmosphäre besitzt. So beispielsweise, wenn der Dirigent der Einspielung besagter 9. Sinfonie ein kurzes Statement zum wenige Stunden zuvor erfolgten Ableben von Vaughan Williams voranstellt und die anschließende Aufführung des Werkes besonders inbrünstig erscheint. Die von John Gielgud als Sprecher in der „Sinfonia Antartica“ den einzelnen Sätzen vorangestellten Passagen aus Scotts Tagebuch erhöhen ebenfalls klar die Intensität der ohnehin packend interpretierten Musik.

Titel: Vaughan Williams: Symphonies 1-9
Erschienen: 2003

Zusatzinformationen: LPO, A. Boult
Laufzeit: 367:16 Minuten

Medium: CD (Klassik)
Label: Decca
Kennung: 473 241-2 (5-CD-Box)

Komponist(en):

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Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Stokowski: The Decca Recordings 1965-72

Leopold Stokowski: Original Masters – Decca Recordings 1965-72

Ähnlich aufgemacht wie die Vaughan-Williams-Box ist auch das neu erschienene 5er-CD-Set mit Einspielungen des berühmten Dirigenten Leopold Stokowski. Wie alle großen Persönlichkeiten ist auch Stokowski nicht unumstritten. Des Öfteren hat man ihm den ausgesprochenen Sinn für naturalistische Effekte und deren Betonung vorgeworfen. Entsprechendes gilt für seine mitunter vorgenommenen (kleineren) Eingriffe in die Originalpartituren.

Allerdings, was für manchen Klassikpuristen etwas irritierend sein mag, dürfte für viele Filmmusikfreunde gerade richtig sein. Der Name Stokowski steht ja schließlich auch für Disneys Fantasia (1940). Gerade mit diesen Bearbeitungen klassischer Musikstücke, hat er schon damals manchem Hörer geradezu das Tor für selbige geöffnet.

Die preisgünstige Box bietet auf jeder CD ein reichhaltiges, die Kapazität großzügig nutzendes Programm, das von den berühmten Orchester-Transkriptionen über Tschaikowsky (5. Sinfonie), Franck (Sinfonie in d-Moll), Berlioz (Fantastische Sinfonie), Debussy („Das Meer“, „Nachmittag eines Fauns“), Ravel („Daphnis und Chloe“, Suite Nr. 2), Strawinsky („Der Feuervogel“) bis zum Exotisch-Religiösen des Olivier Messiaen in „L’Ascension“ reicht.

Alles Gebotene wurde seinerzeit im „Phase-4-Stereo“-Verfahren der Decca aufgenommen. Es handelt sich hier um Aufnahmen, die in der von High-End-Klangpuristen später stark kritisierten Multikanal-Aufnahmetechnik (hier 20 Tonkanäle) realisiert wurden. Das in sorgfältiger Neuabmischung auf den CDs präsentierte üppig breite, transparente und effektreiche Stereo-Klang-Panorama (in CinemaScope) ist eine tolle Sache. Im Zusammenspiel mit den durchweg ausdrucksstarken, in Teilen (nicht allein bei „Der Feuervogel“) besonders feurigen und leuchtkräftigen Interpretationen dürfte die Box nicht nur Filmmusikfreunde begeistern.

Titel: Stokowski: The Decca Recordings 1965-72
Erschienen: 2003

Zusatzinformationen: div. Orchester, L. Stokowski

Medium: CD (Klassik)
Label: Decca
Kennung: 475 145-2 (5-CD-Box)

Komponist(en):

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Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Debussy: Pelléas et Mélisande-Suite

Debussy: Pelléas et Mélisande-Suite

Musik aus der Werkstatt des Begründers des musikalischen Impressionismus, Claude Debussy, bieten die Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado. Seltener zu Hörendes ist mit der von Erich Leinsdorf zusammengestellten Orchester-Suite aus der Oper „Pelléas und Mélisande“ vertreten. Claudio Abbado hat Leinsdorfs Fassung noch ergänzt und die Oper so auf rund 30 rein orchestrale Minuten komprimiert. Debussys „Pelléas und Mélisande“ ist eher untypische Opernmusik, weit abseits von Pomp und theatralischen Effekten. Dem Hörer begegnet eine seltsam schwebende, wenig narrative, vielmehr stark verinnerlichte Musik, die anstelle von äußeren Effekten mit subtil erzeugten seelischen Stimmungen der handelnden Figuren aufwartet — eine Art impressionistisches Pendant zu Wagners „Tristan und Isolde“.

Stärker bildhaft sind die ebenfalls vertretenen „3 Nocturnes“. Deren luftige Klänge sind mit einem nachlesbaren Programm (eher lose) verbunden, das von einem Gemälde von James McNeill Whistler inspiriert ist. Letztlich sind die daraus entnehmbaren Hinweise keineswegs Voraussetzung für das Verständnis der Musik; die erzeugten charakteristischen Stimmungsbilder erschließen sich dem etwas geduldigen Hörer auch so. Als Zugabe gibt’s geradezu einen Klassiker der Gattung Impressionismus: „Nachmittag eines Fauns“, der z. B. Stilvorbild für Miklós Rózsas Komposition zu Lust for Life (1956) geworden ist.

An den Einspielungen gibt es nichts Entscheidendes zu bemängeln. Die gelegentlich vernehmbaren Live-Geräusche bei der Suite zu „Pelléas et Mélisande“ bleiben erfreulich dezent.

Titel: Debussy: Pelléas et Mélisande-Suite
Erschienen: 2001

Zusatzinformationen: Berliner PO, C. Abbado
Laufzeit: 61:54 Minuten

Medium: CD (Klassik)
Label: DG
Kennung: 471 332-2

Komponist(en):

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Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Prokofieff: Romeo und Julia

Prokofieff-Ballette: „Romeo & Julia“ und „Cinderella“

Sergej Prokofieffs wichtige stilistische Vorbildfunktion für die Musiken von (nicht allein) John Williams ist nur ein Grund, sich mit Prokofieff zu beschäftigen. Die beiden hier vorgestellten „späten“ Ballettmusiken des markanten russischen Komponisten sollten in der Klassik-Kollektion keines Filmmusikfreundes fehlen. Sowohl die vielen einprägsamen, breit angelegten Melodiebögen, die sorgfältig auskomponierten Stimmungen, als auch die charakteristischen (russischen) Rhythmen und vielfältigen Klangeffekte dieser Musik sind es wert, gehört zu werden. Von beiden Balletten ist das zu „Romeo & Julia“ zwar das bekanntere, was aber „Cinderella“ keinesfalls zum Aschenputtel degradiert. Auch wenn also manchem der Auszug aus „Romeo & Julia“ in der Fernsehwerbung für den Duft „Egoiste“ besonders vertraut sein dürfte, auch „Cinderella“ erweist sich beim eingehenden Hören als vergleichbar schöne und wertvolle Komposition.

Vladimir Ashkenazy ist ein exzellenter Sachwalter für diese Art von Musik, und sowohl das Cleveland Orchestra („Cinderella“) als auch das Royal Philharmonic Orchestra („Romeo & Julia“) bieten die besten Voraussetzungen für eine adäquate, schwungvoll-dynamische Interpretation. Dass ebenso wenig die Tontechnik zu beanstanden ist, sei nur angemerkt. Beide Doppel-CD-Alben sind mit einem informativen Begleitheft versehen und auch spielzeitmäßig sehr gut bestückt. „Cinderella“ bietet dementsprechend noch als klangschöne Zugabe rund 40 Minuten von Alexander Glasunow, das aparte, im Ausdruck Peter Tschaikowsky nahe stehende Ballett „Die Jahreszeiten“.

Titel: Prokofieff: Romeo und Julia
Erschienen: 2003

Zusatzinformationen: RPO, V. Ashkenazy
Laufzeit: 141:28 Minuten

Medium: CD (Klassik)
Label: Decca
Kennung: 436 078-2 (2-CD-Set)

Komponist(en):

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Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

Schmidt-Kowalski: Sinfonie Nr. 3/Cellokonzert

Schmidt-Kowalski: Sinfonie Nr. 3/Cellokonzert

Wer zeitgenössisches Romantisches anstelle oder auch zusätzlich zu der Orchestermusik von Neutönern und Avantgardisten hören möchte, liegt auch bei den Werken des 1949 im niedersächsischen Oldenburg geborenen Thomas Schmidt-Kowalski richtig. Seine Musik ist ein stilistisch an der Romantik des 19. Jahrhunderts angelehnter, rein tonaler Kompositionsstil, der Nähe zu Brahms und Schumann aufweist. Wie auch immer: Ob man die hier zu hörenden, sehr melodischen Klänge allein als Anachronismus oder als hochromantische Facette der Gegenwart gelten lassen will, mag jeder für sich entscheiden. Die preiswerte Naxos-CD mit qualitativ überzeugenden Einspielungen des SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern unter Manfred Neumann lädt jedenfalls dazu ein, die wohlklingende Musik des Komponisten einem Hörtest zu unterziehen.

Titel: Schmidt-Kowalski: Sinfonie Nr. 3/Cellokonzert
Erschienen: 2003

Zusatzinformationen: SWR Rundfunkorch. Kaiserslautern, M. Neumann
Laufzeit: 69:09 Minuten

Medium: CD (Klassik)
Label: Naxos
Kennung: 8.551212

Komponist(en):

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Klassik

Veröffentlicht am 20.12.2003 | von Michael Boldhaus

brass Spectacular

brass Spectacular: Die Blechbläser des RSO Frankfurt

Freunde hochwertiger Blasmusik, abseits vom Musikantenstadl und sonstigem hm-tata, aufgepasst! Das Capriccio-Label hat speziell für jpc fünf CDs mit Aufnahmen aus den Jahren 1990-97 dieses mittlerweile renommierten Ensembles in einem Papp-Schuber preiswert zusammengefasst. Die Blechbläser des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt bringen hier ein anspruchsvolles Programm in abwechslungsreichem Mix zu Gehör. (Achtung! Die Box ist ausschließlich über jpc bestellbar: www.jpc.de.)

Barockes von Bach und Händel steht neben Copland und Barber; Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ sind mit Auszügen aus Prokofieffs Ballett „Romeo und Julia“ gekoppelt; Populäre Musical-Melodien und etwas Swing gehen Hand in Hand mit G. Gershwin („Strike Up The Band“) und Leonard Bernsteins „Westside Story“; und die witzig gemachte CD „Entmilitarisierte Zonen“ wartet nicht nur mit dem „New Rag“ von Scott Joplin auf, sie lässt auch Mauricio Kagels „10 Märsche um den Sieg zu verfehlen“ erklingen. Das hier Gebotene hat mit dem von Spielmannszügen Gewohnten wenig gemein, ist nichts für „Alte Marschierer“, eher ein überwiegend ironisch und witzig daher kommendes Programm, das dabei sehr wohl schmissige Effekte im Gepäck hat. Ein Teil der guten Wirkung (des zu Hörenden) rührt von den pfiffigen Arrangements her. Die hr-brass spielen virtous und effektvoll zugleich auf.

Besonders erwähnenswert ist die CD mit Prokofieffs musikalischem Märchen „Peter und der Wolf“ sowie dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saens. In beiden Fällen handelt es sich um in Wort und Ton ungewöhnlich originelle Präsentationen der bekannten Stücke. Hierfür ist auch der Wahlrheinländer aus Südtirol, Konrad Beikirchner, als Sprecher entscheidend mitverantwortlich. Die von ihm geschickt und zugleich eigenwillig-skurril modernisierten Texte machen beispielsweise Peter zu einem Kind (nicht mehr ganz) unserer Zeit. Lassen ihn mit dem Metallbaukasten Blech-Tiere wie titelgebenden Wolf, den Vogel und die Ente basteln, wobei in der ungewöhnlichen Story die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen. Im Zusammenwirken mit den ebenso gewitzten Bläserarrangements erstrahlen beide hinlänglich bekannten Stücke in neuem Glanz. So gerät die CD zur besonders anmutig geratenen (Hör-)Angelegenheit für Groß und Klein.

Neben der vorzüglichen digitalen Aufnahmetechnik, die alle Details hörbar macht, sind es die soliden Infos in der jeder CD beigefügten Textbeilage, die überzeugen. Alles in allem erwirbt der Interessierte hier eine runde Sache zum fairen Preis!

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Titel: brass Spectacular
Erschienen: 2003

Zusatzinformationen: hr Brass (Blechbläser des RSO Frankfurt), L. Köhler

Medium: CD (Klassik)
Label: (Capriccio) jpc
Kennung: 826 39 24 (5-CD-Kompilations-Box)

Komponist(en):

Schlagworte:


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